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Auf welche Arten Kinder spielen

Einräumen, stapeln, sortieren  

Auf welche Arten Kinder spielen und wie das ihrer Entwicklung nutzt

09.07.2019, 15:45 Uhr | dpa-tmn, cch

Auf welche Arten Kinder spielen. Zwei Kinder spielen mit einem Holzzug: Spielen ist wichtig für die Entwicklung von Kindern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/FamVeld)

Zwei Kinder spielen mit einem Holzzug: Spielen ist wichtig für die Entwicklung von Kindern. (Quelle: FamVeld/Thinkstock by Getty-Images)

Durch Spielen entdecken Kinder, wie die Welt funktioniert. Sie prägen sich Bewegungs- und Koordinationsmuster ein und werden dabei immer geschickter. Mit welchen Spielen Kinder welche Fähigkeiten trainieren, lesen Sie hier.

Die Freude am Spielen ist angeboren. Kinder erkunden auf diese Weise die Welt und lernen Neues. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt auf ihrem Portal "kindergesundheit-info" einen Überblick darüber, welche Spiele für welches Alter typisch sind – Abweichungen sind aber natürlich immer möglich.

  • Ein- und ausräumen:
    Das ist vor allem für Kinder zu Beginn des zweiten Lebensjahres interessant. Spielbecher mit Würfeln, Eimer und Förmchen im Sandkasten, Schachteln oder Dosen – alles was ein- und wieder ausgeräumt werden kann, steht hoch im Kurs. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass Kinder in diesem Alter dabei sind, eine räumliche Vorstellung zu entwickeln.
  • Stapeln:
    Sind die Sortierfähigkeiten geschult, geht es weiter zum Stapeln. Aus allen möglichen Dingen bauen die Kleinen Türme – egal, ob sie sich dazu eignen oder nicht.
  • Aneinanderreihen:
    Das löst das Stapeln ab und zeigt sich meist gegen Ende des zweiten Lebensjahres. Viele Kinder setzen jetzt bevorzugt all ihre Spielsachen in eine Reihe. Etwa zur gleichen Zeit erkennen sie langsam, dass Gegenstände gleich oder verschieden sein können. Dann werden alle möglichen Dinge nach Form, Farbe oder Größe sortiert. Außerdem können Kinder in diesem Alter immer sicherer einfache geometrische Formen zuordnen.
  • So tun, als ob:
    Richtig kreativ werden Mädchen und Jungen ab Ende des zweiten Lebensjahres. Ein Schuh wird zum Flugzeug, ein Stock zum Löffel. Wenn etwas nicht vorhanden ist, können es sich Kinder jetzt einfach vorstellen. Fachleute nennen diese Art des Spiels "Symbolspiel".
    Zu dieser Zeit ahmen Kinder immer öfters Tätigkeiten ihrer Eltern nach – die Puppe wird gefüttert, der Tisch im Puppenhaus gedeckt und so weiter. So machen sich Kinder mit ihrer Umwelt vertraut. Sie üben nicht nur, wie alltägliche Dinge gemeistert werden können. Sondern auch, wie sie mit anderen Menschen zurechtkommen und Gefühle ausdrücken können. Kinder greifen im Spiel zudem oft Erlebtes auf. Das dient der Verarbeitung.


Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
  • eigene Recherchen

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