• Home
  • Leben
  • Familie
  • Kleinkind
  • Darum fehlt Kleinkindern das VerstĂ€ndnis fĂŒr andere


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextUnwetter: Hier kracht es in der NachtSymbolbild fĂŒr einen TextSöhne besuchen Becker im GefĂ€ngnisSymbolbild fĂŒr ein Video2.000 Jahre alte Schildkröte ausgegrabenSymbolbild fĂŒr einen TextDeutsche verbrauchen weniger GasSymbolbild fĂŒr einen TextBundesliga-Klubs starten neue KooperationSymbolbild fĂŒr einen TextLudowig-Tochter zeigt sich im BikiniSymbolbild fĂŒr einen TextScholz: Kaliningrad-Transit deeskalierenSymbolbild fĂŒr ein VideoNuklear-Hotel soll jahrelang fliegenSymbolbild fĂŒr einen TextVerstappen gegen Sperre fĂŒr F1-LegendeSymbolbild fĂŒr einen TextNarumol zeigt ihre TöchterSymbolbild fĂŒr einen TextEinziges Spaßbad von Sylt muss schließenSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserBecker bekommt erfreulichen Knast-BesuchSymbolbild fĂŒr einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Darum können sich Kleinkinder noch nicht in andere Menschen hineinversetzen

Von dpa, cch

Aktualisiert am 03.04.2020Lesedauer: 2 Min.
Ein MĂ€dchen spricht mit seinem jĂŒngeren Bruder: Kinder können die Gedanken anderer erst mit etwa vier Jahren nachempfinden.
Ein MĂ€dchen spricht mit seinem jĂŒngeren Bruder: Kinder können die Gedanken anderer erst mit etwa vier Jahren nachempfinden. (Quelle: Symbolbild/Lordn/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Erst mit etwa vier Jahren können sich Kinder in andere Menschen hineinversetzen. Zuvor sind sie dazu nicht fĂ€hig. Hirnforscher haben eine mögliche Ursache dafĂŒr gefunden.

Im menschlichen Gehirn bildet sich im Alter von etwa vier Jahren eine entscheidende, bis dahin fehlende Faserverbindung heraus. Das berichten Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts fĂŒr Kognitions- und Neurowissenschaften im Fachmagazin "Nature Communication".

Forscher fĂŒhrten zwei Tests zur Theory of Mind bei Kleinkindern durch

FĂŒr ihre Untersuchung haben die Wissenschaftler 43 Kinder im Alter von drei und vier Jahren untersucht. Sie machten mit ihnen zwei Standardtests zur sogenannten Theory of Mind. In den Kognitionswissenschaften beschreibt diese Theorie die FĂ€higkeit, zu verstehen, dass andere Menschen etwas anderes denken als man selbst und dass andere Menschen sich irren können.

In einem der Tests wurde zum Beispiel vor den Augen der Kinder eine Schokoladenbox mit Stiften gefĂŒllt. Dann wurden sie gefragt, was andere wohl in der Box vermuten wĂŒrden. Die DreijĂ€hrigen antworteten "Stifte", die VierjĂ€hrigen "Schokolade".

DreijÀhrigen fehlt eine Verbindung im Gehirn

Der Durchbruch in der Entwicklung hĂ€ngt offenbar damit zusammen, dass bei DreijĂ€hrigen eine wichtige Verbindung im Gehirn noch nicht weit genug gereift ist – der sogenannte Fasciculus Arcuatus zwischen einer Region im hinteren SchlĂ€fenlappen und einem Areal im Frontallappen im vorderen Großhirn.

Die erstgenannte Region hilft uns laut den Studienautoren, ĂŒber andere Menschen und deren Gedanken zu sinnieren. Die zweite wird der FĂ€higkeit zugeordnet, Dinge auf verschiedene Abstraktionsebenen zu heben und zu verstehen, was Gedanken anderer sind und was die Wirklichkeit ist.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Böses Erwachen
Wladimir Putin: Dreht er uns das Gas ab?


Die Verbindung zwischen diesen beiden Hirnregionen dient als eine Art "Datenautobahn". Erst wenn diese vorhanden ist, fangen Kinder an, die Gedanken von anderen Menschen nachzuvollziehen. Mit Hilfe einer MRT (Magnetresonanztomographie) konnten die Forscher zeigen: "Den DreijÀhrigen fehlte die Verbindung, die VierjÀhrigen hatten sie", so Erstautorin Grosse-Wiesmann.

Studienergebnisse könnten auch fĂŒr Autismus-Forschung von Relevanz sein

Die neue Verbindung im Gehirn unterstĂŒtzt die FĂ€higkeit des Verstehens anderen Menschen laut der Studie auch unabhĂ€ngig davon, wie gut andere geistige FĂ€higkeiten wie Intelligenz oder SprachverstĂ€ndnis ausgeprĂ€gt sind.

Die Ergebnisse könnten auch interessant sein fĂŒr die weitere Forschung zu Autismus und anderen neuropsychologischen Erkrankungen, so Forscherin Grosse-Wiesmann. "Beim Autismus ist bekannt, dass genau diese FĂ€higkeit, sich in andere hineinzuversetzen, gestört ist und dass es Probleme mit Hirnverbindungen gibt." Ob aber bei Autisten tatsĂ€chlich die von den Leipzigern beschriebene Faserverbindung gekappt ist, mĂŒsse noch untersucht werden.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Ratgeber
Briefportochinesisches HoroskopGlĂŒckwĂŒnsche zur GeburtJugendschutzgesetz Kindergeld AuszahlungstermineTag der Arbeit

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website