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Stiftung Warentest: Jede zweite Kindermatratze ist nicht sicher

Stiftung Warentest  

Jede zweite Kindermatratze ist nicht sicher

26.09.2018, 08:56 Uhr | dpa-tmn

Jede zweite Kindermatratze mangelhaft (Screenshot: Imago)
Stiftung Warentest: Jede zweite Kindermatratze mangelhaft

Im Test der Stiftung Warentest schneidet jede zweite Kindermatratze nur mangelhaft ab – mit Preisen von 110 bis 179 Euro allesamt keine Billigmodelle. Kinder, die jünger als ein Jahr sind, sollten laut test vorsichtshalber nicht auf einer dieser Matratzen schlafen.

Erschreckende Erfebnisse: Im Test der Stiftung Warentest schneidet jede zweite Kindermatratze nur mangelhaft ab. (Quelle: Stiftung Warentest)


Weich und kuschelig soll das Kinderbett sein. Doch Vorsicht: Bei zu weichen Matratzen kann der Kopf zu weit einsinken und es besteht Lebensgefahr für das Kind. Die Stiftung Warentest hat Kindermatratzen getestet. Das erschreckende Testergebnis: Die Hälfte der überprüften Modelle fallen durch.

Jede zweite Matratze für Kinder und Babys ist mangelhaft: Viele Modelle sind zu weich, moniert die Stiftung Warentest. Sinkt der Kopf des Kindes zu weit ein, kann es ersticken. Außerdem nimmt man an, dass zu weiche Matratzen eine Rolle beim plötzlichen Kindstod spielen können.

Der Preis sagt nichts über die Qualität aus

Insgesamt wurden 14 Matratzen getestet, davon schneiden 7 mit "mangelhaft" ab. Auch der Preis ist kein Kriterium: Unter anderem fällt eine der teuersten Matratzen für rund 180 Euro durch. Überprüft wurden Modelle der Größe 70 mal 140 Zentimeter.

Der Testsieger "Jonas" vom Dänischen Bettenlager ist dagegen schon für 90 Euro zu haben, auch "Skönast" von Ikea für 70 Euro wurde mit "gut" bewertet. Ebenfalls gut: Modell "Lena" von Hessnatur (179 Euro), "Kati Plus" von Prolana (159 Euro) sowie "Sara" von Paradies (129 Euro). Zwei weitere Matratzen schneiden "befriedigend" ab, alle weiteren sind mangelhaft.

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Kugeltest überprüft Härte der Matratze

Seit Herbst 2017 regelt eine Norm, ob eine Kindermatratze sicher ist oder nicht. Entscheidend ist hierfür der Kugeltest: Er simuliert, was passieren kann, wenn sich Kinder auf den Bauch drehen und der Kopf in die Matratze einsinkt. Sinkt die Kugel zu weit ein, würde auch der Kopf eines Kindes zu tief einsinken – es könnte im schlimmsten Fall ersticken. 

Weiche Matratzen gelten außerdem als einer der Risikofaktoren für den plötzlichen Kindstod. Die genauen Ursachen sind unklar. Experten vermuten aber, dass sich vor dem Gesicht kohlendioxidreiche Luft sammelt, die das Kind einatmet, wenn es auf dem Bauch liegt. Das kann zu Sauerstoffmangel führen. Die Empfehlung lautet daher: Babys immer auf dem Rücken schlafen lassen. Auch die Seitenlage ist nicht zu empfehlen, weil sich das Kleine im Schlaf auf den Bauch drehen könnte.

So schläft das Kind sicher

Was Eltern außerdem für einen sicheren Schlaf tun können: Das Kind im Schlafsack ohne Kissen hinlegen. Eine Decke kann über den Kopf rutschen und zu Überwärmung und Sauerstoffmangel führen. Wichtig beim Schlafsack ist, dass der Kopf nicht darin verschwinden kann. Auch Kuscheltiere und Bettumrandungen, sogenannte Nestchen, gehören nicht ins Babybett.

Außerdem gilt Rauchen als großes Risiko für den plötzlichen Kindstod. Eltern sollten deshalb zum Schutz ihres Kindes darauf verzichten.

Verwendete Quellen:
  • dpa/tmn

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