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Hier passieren die meisten UnfÀlle mit Kindern

Von dpa
Aktualisiert am 12.06.2020Lesedauer: 3 Min.
Unfall: In der Corona-Pandemie ist die Unfallwahrscheinlichkeit fĂŒr Kinder insgesamt vermutlich höher.
Unfall: In der Corona-Pandemie ist die Unfallwahrscheinlichkeit fĂŒr Kinder insgesamt vermutlich höher. (Quelle: coscaron/getty-images-bilder)
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Baden, grillen und der Besuch auf dem Spielplatz: Im Sommer gibt es viele Gefahrenquellen fĂŒr Kinder. Eltern sollten die Augen offen halten, mahnen Experten.

Die Eltern sind fĂŒr einige Augenblicke abgelenkt und schon passiert es: Das Kleinkind klettert auf den Fensterrahmen und stĂŒrzt nach draußen in die Tiefe. Etwa ein bis zwei Fenster- oder BalkonstĂŒrze pro Woche passieren in Deutschland nach SchĂ€tzungen und Medienauswertungen der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) "Mehr Sicherheit fĂŒr Kinder". Zum Tag der Kindersicherheit (10.6.) macht sie Eltern und Angehörige auf Unfallrisiken fĂŒr Kinder aufmerksam.

"Die meisten Eltern und Erziehungsberechtigten gehen dagegen davon aus, dass die meisten UnfĂ€lle im Straßenverkehr passieren. Das ist aber nicht so", sagte Andreas Kalbitz, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der BAG "Mehr Sicherheit fĂŒr Kinder". Gerade bei jĂŒngeren Kindern passierten die meisten UnfĂ€lle in den eigenen vier WĂ€nden. Bei den Ein- bis ZweijĂ€hrigen liege der Anteil bei knapp 85 Prozent, bei den Drei- bis SechsjĂ€hrigen bei rund 60 Prozent.

Hier passieren die meisten UnfÀlle mit Kindern

Kleinkinder fielen etwa vom Wickeltisch, aus dem Bett der Eltern oder von der Couch. Weitere Risiken seien StĂŒrze beim Laufen oder Rennen, Schnittwunden, Verbrennungen, VerbrĂŒhungen oder UnfĂ€lle rund ums Wasser.

Wie oft Kinder einen Unfall haben, der Àrztlich behandelt werden musste, hat die zweite Welle der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) des Robert Koch-Instituts durch Befragungen von Eltern untersucht. Demnach musste jedes sechste Kind innerhalb von zwölf Monaten nach einem Unfall zum Arzt.

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Unfallwahrscheinlichkeit wÀhrend Corona-Pandemie

Der Anteil lag bei Jungen mit 18,6 Prozent etwas höher als bei MĂ€dchen (14,3 Prozent). Eine Ursache fĂŒr die Ungleichheit könnten laut Kalbitz Unterschiede in der Erziehung sein. "Dem gĂ€ngigen Rollenbild der Jungen entspricht es immer noch eher, dass man tobt, wild ist, etwas rangelt und einfach mal eine Schramme mehr dazugehört."

In der Corona-Pandemie könnte die Unfallwahrscheinlichkeit fĂŒr Kinder insgesamt höher sein, vermutet Kalbitz. "ZunĂ€chst ist es so, dass Eltern einer Doppelt- und Dreifachbelastung ausgesetzt sind. Viele Dinge lenken von Unfallrisiken ab, die man sonst im Blick hat." Außerdem könnte sich laut Kalbitz niederschlagen, dass Kinder insgesamt mehr Zeit in den eigenen vier WĂ€nden verbringen. Das statistische Risiko sei daher höher. Zumindest bei den Fenster- und BalkonstĂŒrzen habe die Arbeitsgemeinschaft im April und Mai etwas mehr FĂ€lle festgestellt. Daran könne aber auch das gute Wetter einen Anteil haben.

Perspektivenwechsel hilft

Um die eigenen Kinder oder Enkel zu schĂŒtzen, empfiehlt die Arbeitsgemeinschaft Erwachsenen einen Perspektivenwechsel. Sich auf Höhe von Kinderaugen zu begeben und die eigene Wohnung etwa nach Steckdosen oder harten Kanten abzusuchen, könne helfen. "Wenn die Kinder Ă€lter werden, ist es aber auch wichtig, sie zu risikokompetenten Persönlichkeiten zu erziehen, also Gefahrensituationen zu erlĂ€utern", sagte Kalbitz.

Dabei sollten Eltern auf das Alter ihres Nachwuchses achten. Erst ab fĂŒnf bis sechs Jahren wĂŒrden Kinder bemerken, dass eine Situation gefĂ€hrlich ist. Vorbeugend handeln könnten sie in dem Alter aber noch nicht. "Sie merken erst auf dem Baum, dass er hoch ist und es gefĂ€hrlich werden könnte", so Kalbitz. Das vorbeugende Gefahrenbewusstsein entwickelten Kinder erst mit acht bis zehn Jahren.

Daher sei es wichtig, bestimmte Tabus zu formulieren. Etwa kleinen Kindern zu vermitteln, dass der Wasserkocher gefĂ€hrlich sei. An andere Gefahrenquellen beispielsweise in der KĂŒche könne man Kinder schrittweise heranfĂŒhren. "WĂ€hrend man selbst Obst schnippelt, können kleine Kinder mit einem Plastikmesser Plastikobst schneiden", sagt Kalbitz. SpĂ€ter könnten sie unter Aufsicht mithelfen.

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