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Nachhilfe-Kosten: So viel zahlen Eltern für den Extraunterricht

ak (CF)

Aktualisiert am 14.02.2013Lesedauer: 2 Min.
Achten Sie bei der Wahl des Nachhilfeinstituts auf Zertifikate unabhängiger Prüfer
Achten Sie bei der Wahl des Nachhilfeinstituts auf Zertifikate unabhängiger Prüfer (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Ihr Kind bringt in letzter Zeit vermehrt schlechte Noten nach Hause und Sie machen sich bereits Gedanken darüber, ob gezielte Nachhilfe nötig sein könnte? Die Kosten dafür können bei unterschiedlichen Instituten und privaten Lehrern stark variieren. Gleichzeitig muss nicht die teuerste Nachhilfe auch die beste sein. Der Preis ist ein Faktor, den Sie beachten sollten – jedoch ist am Ende der Lernerfolg entscheidend.

Die Preise der Nachhilfeinstitute

Bei großen Nachhilfeinstituten zahlen Sie häufig nicht jede Unterrichtsstunde einzeln, sondern einen je nach Leistungen festgesetzten Monatsbeitrag. Hier sind Preise zwischen 100 und 150 Euro im Monat üblich. Diese richten sich vor allem danach, welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen und in wie vielen Fächern Ihr Kind Nachhilfe erhält. Ein Preisvergleich zwischen verschiedenen Instituten ist sinnvoll.

Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Einrichtung von einem seriösen Zertifizierer, zum Beispiel nach DIN-Norm durch den TÜV, zertifiziert ist. So kann die Qualität des Lehrangebots nachgewiesen und sichergestellt werden. Wichtig ist aber auch, dass Ihr Kind mit dem Nachhilfelehrer gut zurechtkommt und sich Lernerfolge einstellen. Achten Sie darauf, dass sich der Vertrag mit der Nachhilfeschule nicht automatisch immer weiter verlängert, denn schließlich sollte die Nachhilfe nur eine vorübergehende Lösung sein.


Leichter lernen - Tipps zur Nachhilfe

Bücherberge und Hausaufgaben im Überfluss - viele Schüler leiden unter Stress.
Beim Einzelunterricht kann auf die individuellen Bedürfnisse des Schülers eingegangen werden.
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Kosten bei privaten Nachhilfelehrern

Schüler und Studenten bieten oft private Nachhilfestunden in den verschiedenen Schulfächern an. Üblich sind hier etwa 10 bis 15 Euro pro Stunde. Umgerechnet auf die Stundenzahl ist private Nachhilfe also in den meisten Fällen günstiger als bei Nachhilfeschulen.

Sie sollten jedoch auch darauf achten, dass die Qualität stimmt und die Inhalte Ihrem Kind richtig, altersgerecht und nachvollziehbar vermittelt werden. Wenn Ihnen von Bekannten oder anderen Eltern ein Nachhilfelehrer empfohlen wird, ist es umso besser.

Nachhilfe-Kosten: So können Sie sparen

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung geben Eltern in Deutschland jedes Jahr insgesamt bis zu 1,4 Milliarden Euro für Nachhilfe aus. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Das ist viel Geld, und in einigen Fällen könnten Eltern sicher einen Teil davon einsparen. Wenn Ihr Kind Einzelunterricht erhält, sind die Nachhilfe-Kosten natürlich höher.

Vielleicht kommt Ihr Kind aber in einer kleinen Gruppe auch gut zurecht – es lohnt sich, das einmal auszuprobieren. Wenn Sie feststellen, dass Klassenkameraden Ihres Kindes auch Probleme in einem bestimmten Fach haben, können Sie auch gemeinsam mit den Eltern nach einem Nachhilfelehrer suchen und sich die Kosten teilen. Viele Schulen bieten auch kostenlose Förderstunden an.

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