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Fünf Tipps: Dafür ist Kaffeesatz im Haushalt gut

Nicht gleich in den Müll  

Fünf Tipps: Dafür ist Kaffeesatz im Haushalt gut

15.08.2019, 11:29 Uhr | dpa, jb, sah, t-online.de

Fünf Tipps: Dafür ist Kaffeesatz im Haushalt gut. Kaffeesatz (Quelle: Getty Images/johnandersonphoto)

Kaffeesatz: Die Reste des Kaffees sollten Sie nicht in den Restmüll werfen, sondern ganz einfach weiterverwenden. (Quelle: johnandersonphoto/Getty Images)

Die Deutschen lieben Kaffee. Rund 162 Liter davon konsumiert jeder Bundesbürger durchschnittlich pro Jahr. Doch was geschieht mit den Resten im Filter? Kaffeesatz ist kein Müll, sondern wertvolles Haus- und Pflegemittel.

Der Kaffeesatz wird selten weitergenutzt, dabei ist er ein wertvoller Rohstoff für Anwendungen im Haus, im Garten und in der Kosmetik. Sie können ihn aus allen Kaffeemaschinen entnehmen: direkt aus dem Filter, oder Sie schneiden Pad und Kapsel auf.

1. Schädlingsmittel

Kaffeesatz wird in einen Pflanzentopf gegeben. (Quelle: Getty Images/MonthiraYodtiwong)Schädlingsbekämpfung: Im Garten hilft Kaffeesatz gegen Schnecken und Co. (Quelle: MonthiraYodtiwong/Getty Images)

Etwas Kaffeesatz in der Blumenerde soll Schädlinge fernhalten und sogar Schnecken abwehren. Das Gleiche gilt bei Wühlmaus und Maulwurf. Regenwürmer als begehrte Bodennützlinge hingegen lockt Kaffeesatz in den Komposthaufen, wo sie die Verrottung vorantreiben.

2. Dünger

Schaufel mit Erde (Quelle: dpa/Franziska Gabbert)Kaffeesatz: Kaffee ist ein geschätzter Dünger für die Pflanzen im Zimmer und im Garten. (Symbolbild)

Kaffee ist ein geschätzter Dünger. Sie können ihn direkt in die Erde mischen oder auf das Beet streuen. Oder Sie geben ihn für diesen Zweck in den Kompost. Dort verrottet er mit anderen Grünabfällen zu wertvollem Dünger und Boden.

Tipp: Achten Sie bei dieser Option darauf, dass der Kaffeesatz keine Schimmelsporen enthält. Andernfalls können diese sich im Topf ausbreiten und nicht mehr entfernt werden. Wenn Sie die Reste als Dünger verwenden möchten, achten Sie darauf, dass der Auffangbehälter täglich gereinigt wird. Am besten trocknen Sie den Kaffeesatz zusätzlich auf einem flachen Teller und verwenden ihn erst dann als Dünger.

3. Geruchsneutralisierer

Frau hält sich vor dem Kühlschrank die Nase (Quelle: Getty Images/AndreyPopov)Geruchsneutralisator: Gegen schlechte Gerüche im Kühlschrank hilft Kaffeesatz. (Quelle: AndreyPopov/Getty Images)

In vielen Hotels und Großraumbüros finden sich Schalen mit gemahlenem Kaffee oder auch ganzen Kaffeebohnen. Das lohnt sich auch zu Hause im Kühlschrank sowie in der Mülltonne. Denn Kaffee neutralisiert unangenehme Gerüche.

Kaffee hilft auch gegen Kochgerüche an den Händen. Einfach den Kaffeesatz in die angefeuchtete Haut einmassieren.

4. Hautpeeling

Frau mit Kaffeesatz auf der Schulter (Quelle: Getty Images/artursfoto)Beauty-Anwendung: Kaffeesatz eignet sich auch als Peeling. (Quelle: artursfoto/Getty Images)

Den Kaffeesatz vom Morgen können Sie direkt mit ins Bad nehmen und als Peeling für die Haut verwenden. Das geht pur oder aber mit etwas Honig oder Olivenöl als Zusatz. Zucker verstärkt den Peelingeffekt. Mit der Mischung können Sie zum Beispiel die angefeuchtete Gesichtshaut massieren.

Oder Sie geben die Mischung in kreisenden Bewegungen auf Beine und Rumpf und spülen sie nach kurzem Einwirken lauwarm in der Dusche ab. Das Koffein soll die Durchblutung anregen und die Haut rosiger und etwas straffer wirken lassen. Zugefügtes Öl macht sie außerdem zart und geschmeidig.

5. Scheuermittel

Kaffeesatz im Abfluss (Quelle: Getty Images/springtime78)Reinigungsmittel: Kaffeesatz können Sie auch als Scheuermittelersatz nutzen. (Quelle: springtime78/Getty Images)

Kaffeesatz ist ein alternatives und natürliches Scheuermittel fürs Putzen und Spülen. Außerdem kann er dem Grillrost wieder Glanz verleihen, wenn dieser matt geworden ist.


Für das Reinigen der mit Lappen schwer zu erreichenden Innenseiten von Vasen ist Kaffeesatz sogar besonders praktisch: Geben Sie ihn mit etwas warmem Wasser hinein, halten Sie die Öffnung zu und schütteln Sie das Gefäß kräftig. Dann ausspülen. Eine gute Alternative dazu sind übrigens Reiskörner.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa


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