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Stiftung Warentest: Zwei Streichfette mit problematischen Stoffen belastet

Butter-Alternativen im Test  

Zwei Streichfette mit problematischen Stoffen belastet

23.10.2019, 17:29 Uhr | cch, t-online.de

 (Quelle: RTL)
Wie gut sind Butter-Alternativen wirklich?

Wer keine normale Butter essen möchte, der hat viele andere Produkte zur Auswahl. Doch was steckt eigentlich darin? Stiftung Warentest hat die streichzarten Butter-Alternativen getestet. (Quelle: RTL)

Stiftung Warentest: Wie gut sind Butter-Alternativen wirklich? (Quelle: RTL)


Sie sollen wie Butter schmecken, aber streichbar wie Margarine sein: Streichfette. Die Stiftung Warentest hat 23 solcher Produkte genauer untersucht. Einige zeigten deutliche Schwächen.

Streichfette sollen direkt nach der Entnahme aus dem Kühlschrank gut streichbar sein. Diesen Aspekt erfüllen alle in einer Untersuchung der Stiftung Warentest geprüften Produkte. Insgesamt schaute sich die Stiftung 23 Butter-Alternativen genauer an (Zeitschrift "test", Ausgabe 11/2019). 14 von ihnen schnitten mit dem Gesamturteil "Gut" ab. Fünf bewerteten die Tester mit "Befriedigend", vier mit "Ausreichend".

Streichfette bei Stiftung Warentest: Das ist der Testsieger

Der Testsieger "Weihenstephan Die Streichzarte" (6,35 Euro/Kilo) konnte die Tester mit seiner Sensorik überzeugen. Er habe eine "aromatische Sahnenote" und schmelze im Mund wie Butter. Auch in den übrigen Testaspekten schnitt diese Butter-Alternative gut ab.

Die mit "Ausreichend" bewerteten Produkte hatten den Testern zufolge ihre Mängel vor allem in Sachen Geschmack und Mundgefühl. "Frisan mit Butter" von Norma (3,95 Euro/Kilo) hatte demnach eine matte Oberfläche und war leicht schmierig. Das Streichfett schmeckte den Testern zufolge leicht käsig, etwas bitter und eher nach Margarine als nach Butter. Ähnliches stellten sie bei "Rama mit Butter" (5,15 Euro/Kilo) fest. Den Geschmack des "Züger Frischkäse Bio Bura, laktosefrei" (13,25 Euro/Kilo) beschrieben die Tester als leicht fade und leicht alt. Und auch die etwas schmierige Konsistenz von "Botteram" (7,30 Euro/Kilo) konnte die Tester nicht überzeugen.

Schadstoffe und Palmöl als Problem

Bei "Botterram" und "Rama mit Butter" kamen außerdem Schadstoffe hinzu: Beide wiesen einen vergleichsweise hohen Gehalt an 3-MCPD-Fettsäureestern auf. Den Höchstgehalt für Pflanzenfette schöpfen sie jeweils zu 80 Prozent aus. Die genannten Ester gelten der Stiftung zufolge in sehr hohen Dosen als möglicherweise krebserregend.

Abwertungen erhielten diese Produkte auch, weil sie neben Butter und Rapsöl noch Kokosfett beziehungsweise Palmöl enthielten. Kokosfett gilt als vergleichsweise ungesund. Palmfett schadet vor allem der Umwelt: Für Palmöl-Plantagen werden Regenwälder gerodet und dort lebende Tiere vertrieben.


Die Stiftung Warentest schickte insgesamt 23 Mischstreichfette mit 57 bis 78 Prozent Fett ins Labor, darunter zwei Bioprodukte. Das sensorische Urteil spielte für die Gesamtbewertung die größte Rolle. Darüber hinaus wurden auch ernährungsphysiologische Qualität, Schadstoffgehalt, mikrobiologische Qualität, irreführende Deklarationen und Streichfähigkeit bewertet.


Verwendete Quellen:

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