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"Bares für Rares" | Limitierte Schallplatte begeistert Experten: "Sensation!"

"Das ist eine Sensation!"  

"Bares für Rares": Limitierte Schallplatte macht Experten fast sprachlos

11.03.2021, 08:07 Uhr | sah, t-online

 (Quelle: teleschau)
"Bares für Rares": Zehn der kuriosesten Raritäten und Fundstücke

Viel älter als gedacht, viel wertvoller als geglaubt – in der beliebten ZDF-Trödelsendung "Bares für Rares" erleben sowohl Gastgeber Horst Lichter als auch Händler und Verkäufer oft kuriose Momente. Das Video fasst sie zusammen. (Quelle: teleschau)

"Bares für Rares": Das sind die größten und kleinsten Raritäten aus der Sendung. (Quelle: teleschau)


Die wohl außergewöhnlichste Schallplatte, die es je bei "Bares für Rares" gab, sorgt bei Horst Lichter und Detlev Kümmel für großes Aufsehen. Die Expertenschätzung überrascht dabei selbst den Verkäufer.

Michael Wiegand aus dem nordrhein-westfälischen Brakel bringt eine einzigartige Schallplatte zu "Bares für Rares". "Das Besondere an der Platte ist, dass sie von Keith Haring gezeichnet worden ist und seine berühmten Ampelmännchen darauf zu sehen sind", erklärt er im Vorgespräch. Moderator Horst Lichter möchte von dem 53-jährigen Aluminiumgießer wissen, wie er in den Besitz der Rarität gekommen ist.

"Ich bin selten beeindruckt, aber hier bin ich es"

"Das ist die Schallplatte einer Bekannten und sie hat mich beauftragt, sie bei euch zu verkaufen", erklärt Wiegand. Experte Detlev Kümmel ist indes schon ganz begeistert von dem Objekt und startet seine Expertise. "Wir haben hier eine Platte, die drei Dinge in einem erfüllt, was wirklich etwas ganz Besonderes ist. Du weißt, ich bin selten beeindruckt, aber hier bin ich es", sagt er an Lichter gewandt. 

"Wir haben hier ein Kunstwerk, das Keith Haring selbst entworfen hat – und zwar zu einem Anlass: Der Prinz von Thurn und Taxis lädt ein zum Geburtstag seiner Frau Gloria von Thurn und Taxis", erklärt er. Die Geburtstagsparty sei am 15. April 1989 um 20 Uhr gewesen und 250 Gäste seien mit der besonderen Einladungskarte eingeladen gewesen, weiß der Experte. 

"Das ist eine Sensation"

"Keith Haring war befreundet mit ihr und ein gemeinsames Gespräch hat wohl dazu geführt, dass man diese Einladungskarte gemeinsam entworfen hat", mutmaßt Kümmel, der auch weiß, was auf der Schallplatte zu hören ist. "Darauf ist ein Lied 'Come to the party', das einmal auf Englisch und einmal auf Deutsch übertragen ist, und das Ganze wird vorgetragen von Gräfin Gloria von Thurn und Taxis selbst", erklärt er. "Das ist ja der Hammer! Ich muss ganz ehrlich sagen, ich finde die Frau fantastisch und das hätte ich sehr gerne. Das ist ein echtes Kunstwerk für mich", gibt Lichter zu.

"Das Einzige, was ich noch schade finde, ist, dass die Platte nicht handsigniert, sondern die Signatur aufgedruckt ist. Wenn er das jetzt noch gemacht hätte, dann wäre ich sprachlos", sagt Kümmel. Trotzdem möchte Wiegand 2.500 Euro dafür haben. "Alter Schwede, das ist eine Single", wundert Lichter sich über diese Vorstellung.

"Ich habe diese Platten schon einmal gesehen und die werden sogar teilweise noch deutlich höher angeboten", entgegnet der Experte. "Ich wäre bei einer Bewertung von 3.000 bis 3.500 Euro – würde die Richterskala nach oben aber offen lassen." Damit hat selbst der Verkäufer nicht gerechnet. "Das ist echt eine Sensation", findet Lichter und übergibt ihm nur zu gerne die Händlerkarte.

"Das hätte ich nicht gedacht"

"Wie abgefahren", ruft Schmuckhändlerin Elisabeth Nüdling beim Anblick der Schallplatte aus. "Allein schon die Einladung, dann kannst du dir annähernd vorstellen, wie die Party war. Waren Sie dabei?", möchte sie sofort von Wiegand wissen. Der kann nur verneinen, erklärt aber, dass die Gräfin auf der Platte selbst singt. Kunsthändler Julian Schmitz-Avila startet mit einem Gebot von 180 Euro. Antiquitätenhändler Fabian Kahl möchte wissen, wie sich der Gesang anhört. "Ich würde es mir nicht antun", verrät der Verkäufer. 

Antiquitätenhändler David Suppes bietet schließlich 800 Euro. Doch Wiegand möchte mindestens 2.500 Euro erzielen. "Ich würde noch 2.000 Euro geben, aber das wäre auch mein letzter Preis", entgegnet Suppes daraufhin. "Auf die Gefahr hin, dass ich Ärger kriege, wenn ich nach Hause komme, können wir das machen", willigt der Verkäufer ein. "Das hätte ich nicht gedacht. Da hab ich die völlig unterschätzt. Krass", gibt Kahl zu.

Wiegand ist aber zufrieden: "Ich finde es toll, dass es 2.000 Euro geworden sind. Es ist zwar nicht so viel geworden, wie die Expertise gesagt hat, aber meine Bekannte wird sich freuen."

Verwendete Quellen:
  • "Bares für Rares" vom 10. März 2021

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