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Lockdown-Fehlkäufe: "Nun bin ich zu faul, das Teil überhaupt anzuschalten"

Lockdown-Fehlkäufe der Leser  

"Nun bin ich zu faul, das Teil überhaupt anzuschalten"

19.05.2021, 13:03 Uhr
Lockdown-Fehlkäufe: "Nun bin ich zu faul, das Teil überhaupt anzuschalten". Frau spielt ein Videospiel: Eine t-online-Leserin hatte gehofft, sich so die Lockdown-Zeit vertreiben zu können. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Artem Laktikov)

Frau spielt ein Videospiel: Eine t-online-Leserin hatte gehofft, sich so die Lockdown-Zeit vertreiben zu können. (Quelle: Artem Laktikov/Thinkstock by Getty-Images)

Wir alle mussten im vergangenen Jahr viel Zeit zu Hause verbringen. t-online-Leserinnen und -Leser haben Anschaffungen gemacht, die in dieser Zeit helfen sollten. Nicht immer waren diese Ideen langfristig sinnvoll.

Die Aussicht auf lange Tage Daheim verhieß viel Zeit, um sich endlich einmal neuen Dingen zu widmen: neue Hobbies auszuprobieren, die Kochkünste zu verbessern, regelmäßig Sport zu treiben oder die Klassiker der Weltliteratur zu lesen.

Das sind nur einige der Ideen, die in den Köpfen von Menschen herumschwirrten. Für viele Lockdown-Vorhaben bedurfte es zunächst jedoch einer materiellen Anschaffung. Aber trotz der Investitionen wurden viele gute Ideen am Ende nicht umgesetzt.

Wir haben die Leserinnen und Leser von t-online auf der Seite und über die sozialen Medien nach ihren persönlichen Lockdown-Fehlkäufen gefragt. Die Antworten zeigen, dass die Käufe nicht nur von neuen Projekten, sondern manches Mal auch von der fälschlichen Hoffnung auf ein deutlich früheres Ende der Pandemie geleitet wurden.

Gedämpfter Elan

Eine Spielekonsole sollte etwas Unterhaltung in den Alltag bringen. Das dachte sich zumindest t-online-Leserin leababiih. Doch daraus wurde nichts. Letztlich fehlte selbst dafür schnell die Motivation, wie sie in ihrem Instagram-Kommentar zu unserer Umfrage schreibt: "Für faule Regentage eine Switch. Nun bin ich zu faul, das Teil überhaupt anzuschalten – schade."

Grundsätzlich ist Sport ein Thema, das viele Leserinnen und Leser zu Beginn der Corona-Einschränkungen bewegt hat. Leserin evahhx schreibt ebenfalls zu unserem Post auf Instagram: "Die Fitnessstudios hatten zu, haben uns 'ne Hantelbank gekauft, genau zweimal benutzt und dann nie wieder, weil das Handling einfach doof und es nicht vergleichbar mit richtigen Geräten in Studios war." Bei Niko Kindsvogel sollte eine Tischtennisplatte den sportlichen Ehrgeiz befriedigen. Diese wurde durchaus genutzt, doch eigentlich sei der Raum für die Platte viel zu klein und eng, schreibt er.

Leserin Mavro Chry hatte sich über ihren neuen Hula-Hoop-Reifen gefreut. Doch das ständige Homeschooling verhinderte dessen Einsatz. Auf Facebook schreibt sie t-online: "Wer hat schon Zeit während des Lockdowns für Sport, wenn alle Kinder durchgehend zu Hause sind?" Zwei andere Leserinnen haben sich ebenfalls einen Reifen angeschafft und raten ihr, diesen doch gemeinsam mit den Kindern zu nutzen und daraus ein Workout für die ganze Familie zu machen.

Falsche Hoffnungen

Besonders auf Instagram beklagen sich Leserinnen und Leser über Fehlinvestitionen mit Blick auf hoffnungsvolle Pläne, die sie für nach dem vermeintlichen Ende der Pandemie geschmiedet hatten. So schreibt Leser ryn.fschr: "Festivalkarten im April 2020 in der Hoffnung: Bis August 2020 ist das sowieso vorbei." theresa.c.n. geht es genauso. Sie schreibt kurz und knapp: "Festivalkarten."

Auch As Andre hatte auf Vergnügen im Freien gesetzt. In seinem Facebook-Kommentar berichtet er, er habe sich eine Zehnerkarte für den Biergarten gekauft. Gültig bis: 21.05.2021. Das war knapp. Nur wenige Wochen mehr Laufzeit hätten den Einsatz wohl wieder möglich gemacht.

Verwendete Quellen:
  • Einsendungen von Leserinnen und Lesern von t-online 

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