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Veggiewürstchen oft mit Mineralöl verunreinigt

Von dpa, t-online, cch

Aktualisiert am 27.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Fleischlose Produkte: Laut "Öko-Test" enthalten vegetarische und vegane Bratwürste oftmals Rückstände aus Mineralöl.
Fleischlose Produkte: Laut "Öko-Test" enthalten vegetarische und vegane Bratwürste oftmals Rückstände von Mineralöl. (Quelle: Robert Günther/dpa-tmn)
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Fleischlose Produkte liegen im Trend, auch beim Grillen. Bei Veggiewürstchen befindet sich unter der Pelle aber nicht immer nur Gesundes, wie eine Untersuchung von "Öko-Test" zeigt.

Zur Grillsaison landen zunehmend vegetarische und vegane Würstchen auf dem Rost. Die vermeintlich grünen und gesunden Alternativen zu Produkten aus Fleisch halten aber oft nicht das, was sie versprechen, schreibt die Zeitschrift "Öko-Test" in ihrer aktuellen Ausgabe (6/2021). Zu diesem Schluss kommen die Tester nach der Untersuchung von 20 veganen und vegetarischen Bratwürsten.


Die Trends rund ums Grillen

Die Feuerplatte, auch als BBQ-Disk erhältlich, hat was von Raclette. Zusammen mit zusätzlicher Ablage macht der Aufsatz für Kugelgrills oder Feuertonnen das Grillen zu einem kommunikativen Event.
Der Clou an den Kalbsrücken-Spießen sind die mit Bacon umwickelten Camembert-Stückchen.
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Vegetarische Würste: Das ist der Testsieger

Von den getesteten Produkten bekam nur die "Vegane Algen Bratwurst" von Viva Maris die Note "sehr gut", vier weitere Produkte ein "gut" und sieben ein "befriedigend". Der Rest fiel bei den Testern glatt durch, zwei davon mit einem "mangelhaft", sechs sogar mit einem "ungenügend", darunter jeweils eines mit Bio-Zertifikat.

Besonders negativ bewertete "Öko-Test" die in einem Großteil der Würstchen gefundenen Mineralölbestandteile. 18 der 20 Produkte waren mit gesättigten Mineralölkohlenwasserstoffen (MOSH) verunreinigt. Vier davon in einer Menge, die "Öko-Test" als "stark erhöht" einstufte. Darunter "Guzinos Gemüse Grillos 5 lange Bratwürste, vegan" von Condac und "The Vegetarian Butcher Vegetarische Lass-die-Sau-raus-Würstchen" von Unilever (beide Gesamturteil "ungenügend"). MOSH können sich im Körperfett, in der Leber oder in den Lymphknoten anreichern, so die Tester.

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Würstchen von Beyond Meat fallen bei "Öko-Test" durch

In "Beyond Meat Beyond Sausage Brat Original, vegan" von Zandbergen/The New Plant ("ungenügend") wies das Labor darüber hinaus aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) nach. Zur Gruppe der MOAH gehören auch Substanzen, die Krebs erregen können.

Kritisch bewerteten die Tester auch den oftmals hohen Salzgehalt und synthetische Geschmackszusatzstoffe, da der natürliche Geschmacksinn abnehmen könne. Auch der Nährwert lasse bei den meisten Produkten zu wünschen übrig – am Ende handele es sich eben um hoch verarbeitete Lebensmittel. Nur zwei Produkte erhielten hier die beste Kennzeichnung.

Von den sieben vegetarischen Produkten enthielt zudem nur eines Eier aus österreichischer Bio-Freilandhaltung, welche mehr Auslauf und die Aufzucht von männlichen Küken vorsieht. Die übrigen Anbieter verwenden Eipulver aus Freiland- oder in einem Fall sogar aus Bodenhaltung. Dass dabei männliche Küken getötet werden, konnten die Hersteller laut "Öko-Test" nicht ausschließen.

Grundlage der fleischfreien Bratwürstchen waren meist Tofu oder Sojaeiweiß, aber auch Seitan, Süßlupinen oder Gemüse. Bezogen wurden die Produkte aus Supermärkten, Bio-Märkten, Drogerien und Discountern. Neben Inhaltsstoffen wurde unter anderem auch auf Geschmack getestet, wobei hier alle Würstchen überzeugen konnten.

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