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Warum jeder sein eigener Pornostar werden sollte

  • Jennifer Buchholz
Eine Kolumne von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 16.01.2019Lesedauer: 3 Min.
Pärchen filmt sich erotisch
Vorspiel mit Kamera: Ein eigener Sexfilm kann die Lust zurĂĽckbringen. (Symbolbild) (Quelle: BE&W/imago-images-bilder)
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Der Pornokonsum boomt – vor allem Amateurfilmchen werden, laut einer Studie des Onlineportals Pornhub.com, immer beliebter. Was liegt da also näher, als selbst einmal sein Können auf Band festzuhalten? Was Sie dabei beachten sollten.

Fast jeder Zweite schaut, laut Sexreport 2017, seinem Partner gerne beim Befriedigen seiner sexuellen Gelüste zu – schließlich ist das das ideale Vorspiel. Mit einem eigenen, privaten Pornofilmchen können Sie Ihrer Lust immer wieder frönen – auch wenn Ihr Partner mal nicht da ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass dieses kleine Sexperiment Ihre Lust auf eine ganz andere Art neu entfachen kann – schließlich ist es ein aufregendes Erlebnis, das Sie Ihren Partner aus einem anderen Winkel sehen lässt. Sie müssen es ja nicht zwingend im Internet hochladen. Aber vielleicht sind Sie einfach neugierig ("Wie sehe ich eigentlich beim Sex aus?") oder wollen sich oder Ihrem Partner etwas zum Anturnen schenken.

Bevor Sie jetzt aber gleich Ihr Schlafzimmer mit der neuesten Technik ausstatten, sollten Sie wissen, dass Sie diese Vorteile nur haben, wenn Sie und Ihr Partner sich gegenseitig vollkommen vertrauen, respektieren und sich einig sind, dass der private Porno (auch Sextape genannt) nur fĂĽr den Eigengebrauch ist. Denn ein "Hey Schatz, zum Geburtstag schenke ich dir ein Sextape, dass ich heimlich von uns gedreht habe", kommt nicht bei jeder/jedem gut an.

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Ein Pornodreh ist nichts Spontanes

Haben Sie beide Lust darauf? Dann kann es losgehen. Beachten Sie aber ein paar Fallstricke:

Sprechen Sie vorab die Basics ab und ĂĽberlegen Sie einen kleinen Ablauf. Seien Sie sich auch stets bewusst, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Auch wenn Sie bereits seit Jahren miteinander schlafen und Ihr Geschlechtsverkehr recht routiniert ist, wird die Situation komplett anders sein, sobald die Kamera auf Sie gerichtet ist. Aller Anfang ist schwer.

Sie müssen in dem Film weder besonders akrobatisch agieren noch ungewohnt laut und auffällig stöhnen. Versuchen Sie, Sie selbst zu sein, die Kameras auszublenden und sich auf den Sex mit Ihrem Partner zu konzentrieren. Und wenn es beim ersten Mal nicht klappt, dann vielleicht beim zweiten oder dritten Mal. Es muss kein oscarreifes Filmchen sein, sondern beim Anschauen einfach Lust auf mehr machen – sei es auch nur durch die Erinnerung daran. Denn im Gegensatz zum (Profi-)Porno wissen Sie, dass bei Ihnen alles echt war – die Gänsehaut, die Erregung, die Lust und das Stöhnen. Und das macht ein eigenes Sextape doch so viel besser als einen Sexfilm mit Schauspielern.

Verunsichert Sie die Kamera? Dann lassen Sie sie erst einmal stehen, schalten jedoch nicht auf Aufnahme. Wenn Sie bereit sind, schalten Sie einfach den Aufnahmeknopf ein. Enthemmen kann auch das Tragen von Masken oder das Dämmen des Lichts. Je wohler sich beide fühlen, desto besser kann die Beleuchtung werden. Zusätzliches Prickeln bringt das sich gegenseitige Filmen.

"Ich bin ein Pornostar!"

Wenn Sie dann glücklicher Besitzer Ihres eigenen kleinen privaten Sexfilmchens sind, ist es wichtig, nicht damit hausieren zu gehen – auch wenn Sie stolz wie Bolle sind und noch vor Adrenalin strotzen. Behalten Sie dieses kleine, prickelnde Geheimnis für sich. Denn sobald Sie anderen davon erzählen, kann alles ganz schnell nach hinten losgehen.

Laut einer Umfrage der Statista GmbH haben sich übrigens bereits sieben Prozent der Frauen und 15 Prozent der Männer beim Sex mit dem Partner gefilmt. Die Dunkelziffer wird sicherlich höher sein. Denn viele wollen nicht zugeben, dass sie Pornos gucken oder gar selbst welche drehen.

Nicht jeder steht auf Sexfilme

Wichtig ist: Lassen Sie sich zu nichts zwingen. Es ist kein Liebesbeweis, wenn Sie mit Ihrem Schatz einen privaten Porno drehen. Überschreiten Sie Ihre Wohlfühlgrenze nicht, wenn Sie es selbst nicht wollen. Weckt die Idee bei Ihnen allerdings Neugierde, können Sie auch erst einmal sanft starten – mit Nacktfotos zum Beispiel. Für etwas Schutz der Persönlichkeit schießen Sie das Foto so, dass Ihr Gesicht nicht sichtbar ist. Der nächste Schritt könnte dann ein Video von Ihnen beim Masturbieren sein – am besten so gefilmt, dass nur bestimmte Körperteile sichtbar und Geräusche sowie Ihr Gestöhne zu hören sind. Den Rest darf sich dann Ihr Zuschauer vorstellen. Das regt seine/ihre Fantasie an und schützt Sie gleichzeitig, falls das Band in falsche Hände geraten sollte.

Jennifer Buchholz, Redakteurin bei t-online.de, schreibt in ihrer Kolumne "Lust, Laster, Liebe" ĂĽber Liebe, Partnerschaft und Sex.

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