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So gelingt die richtige Hautpflege in den Wechseljahren


So gelingt die richtige Hautpflege in den Wechseljahren

  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens

Aktualisiert am 05.03.2020Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Wechseljahre: Fältchen gehören zum Alter dazu. Wer das nachlassende Wachstum der eigenen Hautzellen wieder ein bisschen ankurbeln will, kann aber nachhelfen.
Wechseljahre: Fältchen gehören zum Alter dazu. Wer das nachlassende Wachstum der eigenen Hautzellen wieder ein bisschen ankurbeln will, kann aber nachhelfen. (Quelle: Dexailo/getty-images-bilder)
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Im Alter zwischen 50 und 60 wird der Hormonhaushalt im Körper bei Frauen umgebaut. Das hat Folgen, auch für die Haut. Einfach hinnehmen müssen sie die Veränderungen aber nicht. Die richtige Pflege und ein gutes Make-up verdecken Schweißperlen genauso wie Fältchen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Trockene Haut in den Wechseljahren
  • Die richtigen Pflegeprodukte
  • So wirkt Retinol
  • Das sollten Sie vermeiden
  • Das richtige Make-up
  • Falten kaschieren

Fältchen, Pigmentflecken, Trockenheit: Mit Anti-Aging-Pflege rücken viele Frauen in den Wechseljahren Hautveränderungen zu Leibe. Doch wenige wissen, was hinter den Problemen steckt.

Trockene Haut in den Wechseljahren

In den Wechseljahren stellt der Körper nach und nach die Produktion des Hormons Östrogen ein. Es hilft, den Wasser- und Fetthaushalt der Haut zu regulieren. Deshalb wird die Haut in den Wechseljahren häufig trockener und dünner.

Darüber hinaus ist Östrogen zusammen mit Gestagen für die Elastizität der Kollagenfasern verantwortlich. Sie bilden ein stützendes Netz um die Haut, das in den Wechseljahren instabiler wird. Liegt ein Mangel des Hormons vor, können östrogenhaltige Salben Abhilfe schaffen. Diese Hormoncremes sind allerdings verschreibungspflichtig und werden oft zur Behandlung einer trockenen Scheidenschleimhaut eingesetzt. In frei verkäuflichen Kosmetikprodukten dürfen diese medizinischen Wirkstoffe nicht enthalten sein.

Stattdessen setzt die Kosmetikindustrie auf sogenannte Phyto-Östrogene, also pflanzliche Substanzen, die dem Hormon ähneln und zum Beispiel aus Soja gewonnen werden. Die Wirksamkeit solcher Produkte ist laut Experten allerdings schwer nachzuweisen, da der Wirkstoffgehalt bei Pflanzenextrakten schwankt.

Die richtigen Pflegeprodukte

Wechseljahre: Ganz abstellen lässt sich die Hautalterung nicht. Man kann aber durchaus mit bestimmten Pflegeprodukten gegensteuern.
Wechseljahre: Ganz abstellen lässt sich die Hautalterung nicht. Man kann aber durchaus mit bestimmten Pflegeprodukten gegensteuern. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)

Am besten greifen Frauen in den Wechseljahren zu Pflegeprodukten mit einem erhöhten Anteil von Fett und Feuchtigkeit. Diese werden oft mit dem Adjektiv reichhaltig gekennzeichnet. Auch Masken und Seren mit einem erhöhten Fett- und Feuchtigkeitsanteil können der Haut in den Wechseljahren helfen, elastisch zu bleiben. Ebenfalls wichtig: eine spezielle Augencreme. Rund um diese Partie ist die Haut sehr dünn, dort prägen sich Knitterfältchen besonders schnell ein.

Frauen sollten zudem auf Inhaltsstoffe wie Glycerin, Hyaluronsäure und Urea achten: Sie sollen es der Haut erleichtern, länger Feuchtigkeit zu speichern. Darüber hinaus gelten Peptide – das sind Eiweißteilchen – als besonders effektiv, weil sie eine stimulierende Wirkung auf die Kollagenproduktion der Haut haben und die Hautfeuchtigkeit binden.

So wirkt Retinol

Gute Evidenz gibt es für Retinol, also reines Vitamin A. Präparate mit Vitamin A können die Elastizität der Haut verbessern. Retinol spielt zudem eine entscheidende Rolle beim Wachstum der Hautzellen.

Dazu muss man wissen: In den Wechseljahren verlangsamt sich auch der Zyklus, in dem neue Hautzellen gebildet werden. Findet dieser Vorgang in der Jugend noch alle 28 Tage statt, so kann sich diese Zeit in den Wechseljahren fast verdoppeln.

Das sollten Sie vermeiden

Mit bestimmten Wirkstoffen lässt sich die Elastizität der Haut also verbessern. Es gibt aber auch Dinge, die man vermeiden sollte. Dazu gehören vor allem übermäßige Sonneneinstrahlung und Rauchen. Beides schädigt die Haut.

Dagegen tragen eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung, möglichst wenig Stress und konsequenter UV-Schutz zu glatter und straffer Haut bei.

Das richtige Make-up

Wer vor den Wechseljahren Make-up getragen hat, will das häufig auch weiterhin tun. Auch dabei gibt es etwas zu beachten: Da es in der Menopause bisweilen zu spontanen Schweißausbrüchen kommt, die auch das Gesicht betreffen, ist es ratsam, auf leichte und atmungsaktive Produkte zurückzugreifen. Dabei sollten Frauen eher auf solche setzen, die einen leichten Schimmer haben. Der Grund: Matte Produkte können kleine Fältchen und trockene Haut hervorheben.

Falten kaschieren

Zum Kaschieren von Fältchen eignet sich ein Concealer, der nicht nur unter den Augen aufgetragen wird, sondern auch die sogenannte Zornesfalte auf der Stirn und die Nasolabialfalten zwischen Nase und Mund abschwächt. Puder gilt es eher sparsam zu verwenden. Am besten verzichten Frauen ganz darauf. Denn ebenso wie bei matten Foundations werden Fältchen und Linien durch Puder eher noch verstärkt.

Oftmals kommt es im Laufe der Zeit auch zu feinen Linien rund um die Oberlippe. Ein Konturenstift für die Lippen sorgt in solchen Fällen dafür, dass die Farbe des Lippenstifts nicht in diese Fältchen rutscht.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa
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