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Nachhaltig Kleidung shoppen: So funktioniert's

Von der Fast zur Slow Fashion  

Nachhaltig Kleidung shoppen: So funktioniert's

18.03.2019, 12:13 Uhr | dpa-tmn

Nachhaltig Kleidung shoppen: So funktioniert's. Frau im Bekleidungsgeschäft: Secondhandware hat die beste Ökobilanz, was den Wasserverbrauch und Pestizide angeht. (Quelle: dpa/tmn/Franziska Gabbert)

Frau im Bekleidungsgeschäft: Secondhandware hat die beste Ökobilanz, was den Wasserverbrauch und Pestizide angeht. (Quelle: Franziska Gabbert/dpa/tmn)

Was macht nachhaltige Mode aus? Und wie lassen sich sogenannte Schrankhüter vermeiden? Expertinnen für umweltbewusstes Shoppen geben Tipps, wie Sie Ihren Modekonsum verbessern können.

Wer nachhaltiger shoppen möchte, muss seinen Konsum ändern – ohne sich etwas zu verbieten. "Es geht darum, weniger, aber wertiger zu kaufen", sagt Sophia Schneider-Esleben, Designerin für Nachhaltigkeit aus Kassel. Der bewusste, nachhaltige Modekonsum wird im Gegensatz zur Fast Fashion auch Slow Fashion genannt.

Am besten denkt man vor jedem Kauf bewusst über folgende Fragen nach:

  • Lohnt sich der Preis für die Qualität?
  • Würde ich das Teil jeden Tag tragen?
  • Kann ich mir ein ähnliches Teil für den einen Abend nicht auch von jemandem leihen?

Wenn man sich doch in ein Teil verliebt hat, lieber eine Nacht darüber schlafen und schauen, ob die Liebe bis zum nächsten Tag anhält – Spontankäufe also generell vermeiden.

Kleidungsstücke lange im Kreislauf halten

Gut sind natürlich Klassiker, die sich vielfältig kombinieren lassen und so mehr zum Einsatz kommen können – etwa Blusen, Hemden, Pullover oder Jeans in gedeckten Farben. Natürlich sollen der Spaß an der Mode und die Abwechslung dabei nicht zu kurz kommen. Viel braucht es dafür aber nicht. Designerin Schneider-Esleben rät: "Ein paar farbige Highlights sorgen für den besonderen Kniff im Alltagsoutfit." So schrumpft insgesamt die Zahl der Schrankhüter – ein positiver Nebeneffekt der ganzen Sache.

Faustregel für nachhaltiges Handeln: Je länger ein Stück im Umlauf ist, desto besser.

"Secondhand hat die beste Ökobilanz, was den Wasserverbrauch und Pestizide angeht", sagt Dominique van de Pol, Expertin für Nachhaltigkeit. Oft lässt sich so auch viel Geld sparen. Daher sind gute Anlaufstellen Flohmärkte, Secondhandläden und entsprechende Onlineplattformen. Auf Tauschbörsen oder -partys gelangt man sogar kostenlos an neue Stücke.

Solche Anlässe lassen sich auch ganz einfach privat mit eigenen Freunden organisieren. "Jeder bringt seine ausrangierten Kleidungsstücke mit, und dann wird getauscht und verschenkt", schlägt van de Pol vor. Das Schöne an der Aktion: Was einem anderen überdrüssig geworden ist, erfreut einen selbst.

Ein Tipp zur Organisation: Mindestens je zwei Personen auf der Party sollten dieselbe Kleidergröße haben, damit ein Tausch möglich ist.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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