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Atlantischer Lachs: Vorkommen und Lebensweise

Atlantischer Lachs: Vorkommen und Lebensweise

23.09.2013, 11:49 Uhr | trax.de, dpa

Atlantischer Lachs: Vorkommen und Lebensweise. Atlantischer Lachs, Salmo salar. (Quelle: imago images/McPHOTO)

Der Atlantische Lachs: Früher im Rhein und seinen Nebenflüssen heimisch, führen ihn seine Wanderungen heute kaum mehr nach Deutschland. (Quelle: McPHOTO/imago images)

Der Atlantische Lachs (Salmo salar) zählt zu den beliebtesten Speisefischen in Deutschland. Wie sein Name schon verrät, bevölkert er weite Teile des Nordatlantiks und benachbarte Meere. In Deutschland dagegen trifft man den Lachs heutzutage kaum mehr an, dabei führten ihn seine Laichwanderungen bis ins 20. Jahrhundert hinein auch in unsere heimatlichen Gewässer.

Atlantischer Lachs: der große Bruder der Forelle

Der Atlantische Lachs ist Namensgeber für die Familie der Salmoniden, zu denen auch Forellen, Äschen oder der Huchen gehören. Er fühlt sich wie alle Vertreter der Familie in kühlen Gewässern wohl. Zum Laichen benötigt er Süßwasser und steinigen Untergrund.

Der Lachs begibt sich zum Laichen auf Wanderung

Zum Laichen treten die wildlebenden Tiere eine Wanderung an, die sie die Flüsse hinaufführt und auf der sie sogar Hindernisse wie Stromschnellen, niedrige Wasserfälle und Stauwehre überwinden. Ausgewachsene Lachse werden bis zu 150 Zentimeter lang und rund 30 Kilogramm schwer.

Lachs in Deutschland praktisch ausgestorben

Die weltweit größten wildlebenden Lachsbestände finden sich in Norwegen, von dort stammt auch ein Großteil des Zuchtlachses. Nach dem Alaska-Seelachs (der eigentlich zur Familie der Dorsche zählt) gehört der Lachs mit Hering, Thunfisch und Pangasius zu den beliebtesten Speisefischen in Deutschland.

In Deutschland waren Lachse in fast allen Flusssystemen verbreitet, die in Nord- und Ostsee mündeten. Vor allem Verschmutzung, Gewässerausbau und Großhindernisse wie Wasserkraftwerke, aber auch Überfischung setzten dem torpedoförmigen Fisch derart zu, dass es heute höchstens verschwindend geringe Vorkommen gibt, die sich noch selber erhalten.

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