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Kennen Sie Splits kleine Schwester?

Franz Michael Rohm/srt

Aktualisiert am 16.09.2016Lesedauer: 4 Min.
Pucisca auf Brac.
Pucisca auf Brac. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Auf der Insel vor Split dreht sich vieles um den Marmor-Ă€hnlichen Kalkstein. Der gelangte bis ins Weiße Haus nach Washington. Weitere Attraktionen sind MĂ€nnergesangsvereine, wandernde StrĂ€nde und ein römischer Kaiserpalast in Split. Schauen Sie sich die Insel Brac auch in unserer Foto-Show an.

Die meisten Brac-Urlauber kommen von Split mit den bis Mitte Oktober tagsĂŒber fast im Stundentakt verkehrenden FĂ€hren zur Inselhauptstadt Supetar. Rund zweihundert Kilometer KĂŒstenlinie besitzt das drittgrĂ¶ĂŸte Adria-Eiland, allesamt Felsen- oder SteinkĂŒste. Deshalb ist eine dickere Isomatte als Unterlage ebenso ratsam wie Badeschuhe.


Kroatiens Highlights entdecken

Der Nationalpark Plitvicer Seen bezaubert mit zerklĂŒfteten Bergen, tiefen Schluchten und rauschenden WasserfĂ€llen.
Eine Stadt wie aus dem Bilderbuch: Das direkt am Meer gelegene Rovinj wird oftmals als romantischste Stadt des Mittelmeeres bezeichnet.
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Taucherbrille nicht vergessen!

Nicht vergessen sollten Urlauber außerdem Taucherbrille und Schnorchel, denn in dem bis Oktober badewarmen Wasser kann man zehn Meter tief sehen. Neben Supetar gilt der Ort Bol im Westteil der Insel als Touristenhochburg. Bol steht mit seinem wie ein spitzes Dreieck ins Meer ragenden Strand "Zlatni rat" (Goldenes Horn) in allen ReisefĂŒhrern. Bei starkem Wind Ă€ndert die Spitze des Strandes ihre Richtung. Kite- und Segel-Surfer rauschen mit schnellen Brettern ĂŒber die azurblaue Adria, Wasserjetskis und Bananaboote drehen lautstark ihre Runden. Abends fĂŒhren junge Menschen an der Promenade die neueste Strandmode vor.

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Da ist es in Povlja erheblich ruhiger. "Ab Saisonende ist es hier richtig einsam", sagt Buso, der eigentlich Branko Busic heißt. Ab Mitte Oktober schnitzt er Fische aus hartem Olivenholz, die er wĂ€hrend der Saison verkauft. An der Mole befinden sich mehrere Lokale. In deren Vitrine kann man fangfrischen Fisch begutachten. Viel ist es nicht, die Fischer mĂŒssen weit hinausfahren, um Doraden, Loup de Mer oder roten Drachenfisch ins Netz zu bekommen. "Deshalb sind die Preise auch so hoch", sagt Buso, der in seiner Freizeit wie viele MĂ€nner im Hafenbecken angelt.

MĂ€nnergesang als Tradition

Wie Elfengesang klingt der A-Capella-Gesang aus MĂ€nnerkehlen, der sich auf der Terrasse des Restaurants Kopacina mit dem Zirpen der Zikaden mischt. "Ist es nicht wundervoll?", fragt Wirt Ivo Jugovic voller Begeisterung, "das ist unsere Kapla "Morbin". Sie sind sogar schon in der Arena von Verona aufgetreten". MĂ€nnergesangsvereine haben eine lange Tradition an der KĂŒste Dalmatiens. Jeden Donnerstag trifft sich das Dutzend SĂ€nger unterhalb der Kirche von Donji Humac zur Probe. So erhalten die GĂ€ste des Restaurants mit Blick auf die hĂŒgelige, mit Macchia bewachsene Landschaft ein kostenloses Konzert. Bisweilen, nach einer StĂ€rkung im Restaurant, singen sie noch einige Lieder zu spĂ€ter Stunde. Nur wenige Touristen verirren sich nach Donji Humac.

Mancher kommt hierher wegen der ursprĂŒnglichen Architektur der HĂ€user mit Steinschindel-DĂ€chern. Die Einheimischen kommen wegen Ivos Restaurant. In der KĂŒche hat seine Frau Jadranka das Kommando, am ĂŒberdachten Holzkohlegrill steht Sohn Ivo. Die GĂ€ste schĂ€tzen LammspezialitĂ€ten, wie Koteletts oder Lammspieße. Dazu gibt es Salat mit GemĂŒse aus dem eigenen Garten. Das milde, fruchtige Öl gewinnt er aus den Oliven seiner sechzig BĂ€ume. Die NĂ€he zur italienischen KĂŒche beweist Jadranka mit einem Gericht ihrer Großmutter: Lammlebergulasch mit Gnocchi. Dazu trinkt man preiswerten Tischwein oder edle Kreszenzen des Winzers Senjkovic aus dem Nachbardorf.

Wachsen hier Steine?

Auf dessen Feldern scheinen, wie ĂŒberall auf Brac, vor allem Steine zu wachsen. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Bauern unzĂ€hlige davon aufgelesen, die sie zu Gomela genannten Steinmieten auf den Feldern aufschichteten. "Die Steine sind unser Leben", erklĂ€rt Ivo. Die Mehrzahl der zweihundert Einwohner von Donji Humac lebt vom traditionellen Steinmetzhandwerk. Allein drei SteinbrĂŒche sind in Sichtweite. Keine zweihundert Meter von Ivos Ferienwohnungen arbeiten Firmen, die mit riesigen SĂ€gen aus dem Marmor-Ă€hnlichen Kalkstein schneeweiße Platten sĂ€gen. "Die Technik hat den LĂ€rmpegel kolossal gesenkt", erklĂ€rt Drazen Jaksic, der Steine in alle Welt verkauft.

Stolz erzĂ€hlt er, sogar das Weiße Haus in Washington sei mit Kalkstein aus Brac gebaut. Mit dem Material arbeitet die ganze Familie. Ehefrau Ida fertigt nicht nur touristische Mitbringsel wie Blumen aus Kalkstein, sondern auch Kleider fĂŒr KĂŒnstlerinnen aus SteinplĂ€ttchen und Draht. Sohn Lovre gehört zu den aufstrebenden KĂŒnstlern der Insel. Seine mit glatten und rauen FlĂ€chen sowie ovalen und elliptischen Formen spielenden Arbeiten erinnern entfernt an Hans Arp. Überall auf der Insel ist das Steinmetzkunst prĂ€sent.

Steinmetzkunst ist ĂŒberall zu bewundern

Auch an den SouvenirstĂ€nden im fĂŒnf Kilometer entfernten Hafen von Supetar. Von hier erreicht man in zwanzig FĂ€hrminuten Split mit dem jahrtausendealten Palast des römischen Kaisers Diokletian. Das im 3. Jahrhundert nach Christus errichtete GebĂ€ude misst 215 mal 180 Meter und zĂ€hlt zu den weltweit am besten erhaltenen DenkmĂ€lern römischer Baukunst. Das Unesco-Welterbe bildet heute einen Teil der Altstadt von Split. Ein Tipp ist die Besichtigung der Katakomben des riesigen GebĂ€udes. Bevor es zurĂŒck nach Brac geht, lohnt ein Besuch in einem CafĂ© oder Restaurant am Hafen.

Abends sind hunderte Tische in den Lokalen am Wasser besetzt und es herrscht eine trubelige AtmosphĂ€re, genauso wie nach der RĂŒckfahrt im Hafen von Supetar. Ganz anders im Dorf Donji Humac. Dort lauscht man auf der Terrasse den Zikaden, und donnerstags den MĂ€nnern des Kapla-Gesangsvereins in Ivo's Kopacina-Restaurant.

Weitere Informationen:

  • Fremdenverkehrsamt Supetar, Tel. 00385/21630551, info@supetar.hr, www.supetar.hr
  • Anreise: Flug nach Split oder mit dem Auto ĂŒber Österreich und Slowenien nach Split.
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