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Mallorca plant radikales Anti-Plastik-Gesetz

dpa, Patrick Schirmer Sastre

Aktualisiert am 26.01.2018Lesedauer: 2 Min.
Wilde M├╝llabladestelle: Die Regionalreagierung der balearischen Inseln (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) will per Gesetz den Abfall reduzieren.
Wilde M├╝llabladestelle: Die Regionalreagierung der balearischen Inseln (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) will per Gesetz den Abfall reduzieren. (Quelle: Patrick Schirmer Sastre/dpa-bilder)
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Keine Plastikflaschen im Hotel, keine Plastikteller im Supermarkt und auch keine Kaffeekapseln: Die Balearen planen ein umfangreiches Abfallgesetz. Denn Mallorca versinkt im Dreck.

Die Balearen haben ein M├╝llproblem. Auf Mallorca ist das direkt zu sp├╝ren und zu sehen, denn ein gro├čer Teil des nicht wiederverwertbaren M├╝lls landet im Meer. Erst Anfang Januar sorgte ein Amateurvideo f├╝r Emp├Ârung, das einen mit Plastikm├╝ll verdreckten Stadtstrand in der Hauptstadt Palma zeigte. Die Balearenregierung geht dagegen k├╝nftig rigoros vor. "Die Strafen werden k├╝nftig von 300 Euro f├╝r kleine Vergehen bis 1,75 Millionen Euro f├╝r schwerwiegende Gesetzesverst├Â├če reichen", sagt Sebasti├á Sans├│, Generaldirektor f├╝r Umwelterziehung und Abfallpolitik.

In Mallorca sammeln sich j├Ąhrlich 500.000 Tonnen M├╝ll

Rund 700.000 Tonnen M├╝ll sammeln sich Sch├Ątzungen zufolge j├Ąhrlich auf den vier Inseln Mallorca, Ibiza, Formentera und Menorca an. Mit einem Gro├čteil davon, rund 500.000 Tonnen, hat die bei Deutschen beliebte Urlaubsinsel Mallorca zu k├Ąmpfen. Ein neues Gesetz soll das ├Ąndern und die Produktion von M├╝ll auf den Inseln bis 2020 um 10 Prozent im Vergleich zu 2010 senken. Im Jahr 2030 sollen es sogar 20 Prozent sein.

"Statt uns auf die Entsorgung von Abfall zu fixieren, wollen wir vermeiden, dass der M├╝ll ├╝berhaupt entsteht", sagt Sans├│. Der Gesetzesentwurf wartet mit ambitionierten Ma├čnahmen auf.

Illegal abegelegter M├╝ll pr├Ągt die Natur von Mallorca.
Illegal abegelegter M├╝ll pr├Ągt die Natur von Mallorca. (Quelle: Patrick Schirmer Sastre/dpa-bilder)
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Viele Plastikprodukte werden verboten

So sollen Einwegplastikt├╝ten bereits 2019 aus den Gesch├Ąften verschwinden. Im Jahr darauf soll es Plastikgeschirr, aber auch Einwegrasierern, Wattest├Ąbchen, Lutscherst├Ąngeln und Feuchtt├╝chern an den Kragen gehen. Stattdessen sollen kompostierbare Alternativen in den Gesch├Ąften angeboten werden. Und auch Kaffeekapseln m├╝ssen entweder kompostierbar sein oder vom Produzenten zur├╝ckgenommen und recycelt werden. "Uns geht es nicht so sehr um Verbote, sondern darum, dass wiederverwertbare Alternativen in den Gesch├Ąften angeboten werden", betont Sans├│.

Auch Touristen werden die Neuerungen in der Gesetzgebung zu sp├╝ren bekommen ÔÇô denn in der sommerlichen Ferienzeit f├Ąllt auf den Balearen der meiste Abfall an. In allen Hotels und Gastst├Ątten der Insel wird es deshalb den Pl├Ąnen zufolge ab 2019 keine Einwegflaschen mehr geben. Stattdessen sieht das Gesetz unter anderem vor, dass kostenlos Leitungswasser angeboten wird.

Umweltsch├╝tzer wollen au├čerdem Pfandflaschen

"In anderen europ├Ąischen L├Ąndern wie Frankreich ist diese Praxis gang und g├Ąbe, warum also nicht auch bei uns?", fragt Sans├│.

Margalida Ramis, die Sprecherin des Umweltschutzverbandes "Gob", gibt sich vorsichtig optimistisch: "Es kommt nat├╝rlich darauf an, dass die Vorgaben auch rigoros umgesetzt werden. Dass aber so viel Wert auf die Pr├Ąvention von M├╝llproduktion gelegt wird, kommt einer unserer zentralen Forderungen nach", sagt sie. Gew├╝nscht h├Ątte man sich zudem die Einf├╝hrung eines Pfandsystems. Ein solches mag Sans├│ nicht ausschlie├čen, es geh├Ârt aber nicht zu den ersten Schritten, die die Regionalregierung angehen will.

In Europa werden pro Jahr 25 Millionen Tonnen Plastikm├╝lll produziert

Der Vorsto├č der Balearenregierung, der in den n├Ąchsten Monaten offiziell verabschiedet werden soll, passt auch in die Pl├Ąne der Europ├Ąischen Union: Diese will bis 2030 erreichen, dass s├Ąmtliche Plastikverpackungen wiederverwertbar sind. Nach Angaben der EU-Kommission werden j├Ąhrlich in den 28 Mitgliedstaaten rund 25 Millionen Tonnen Plastikm├╝ll produziert. Nur rund 30 Prozent werden bislang recycelt.

Quellen und weiterf├╝hrende Informationen:

- ein Bericht auf "Spiegel Online" erkl├Ąrt, welche Gefahren Plastik im Meer birgt
- dpa

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