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Spanien: Platja d'Aro verhängt Verbote für Party-Touristen


Geldstrafen bei Verstoß
Partybremse: Spanischer Badeort greift durch

Von dpa
Aktualisiert am 31.05.2024Lesedauer: 1 Min.
Badeort Platja d'Aro an der Costa Brava: Der Bürgermeister will zukünftig anstößige Verhaltensweisen und öffentliche Störungen sanktionieren.Vergrößern des BildesBadeort Platja d'Aro: Der Bürgermeister will zukünftig anstößige Verhaltensweisen und öffentliche Störungen sanktionieren. (Quelle: Lucas Vallecillos / VWPics via www.imago-images.de)
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Nicht nur Mallorca hat in Spanien zunehmend Ärger mit wilden Partytouristen. In Katalonien greift nun ein Badeort durch – mit bemerkenswerten Maßnahmen.

Spanische Behörden wollen, dass vor allem Junggesellenabschiede gesitteter ablaufen: Im Badeort Platja d'Aro darf man künftig nicht mehr mit aufblasbaren Sexpuppen oder in Unterwäsche durch die Straßen ziehen. Das Verbot ist Teil der neuen Regeln, die die katalanische Gemeinde an der Costa Brava beschlossen hat, um die Auswüchse des Partytourismus einzudämmen.

Bei Verstößen sind Geldstrafen zwischen 300 und 1.500 Euro vorgesehen. Die verschiedenen Punkte der Stadtverordnung müssen noch endgültig gebilligt werden. Die Maßnahmen sollen Ende Juni in Kraft treten.

Anrüchige Kostüme und laute Musik untersagt

Neben anderen Maßnahmen will man in Platja d'Aro künftig unter anderem auch anrüchige Kostüme, allzu laute Musik und störende Menschenansammlungen untersagen sowie auch Partys unterbinden, bei denen die Straßen verschmutzt werden. Außerdem soll es nicht mehr erlaubt sein, fern des Strandes mit freiem Oberkörper oder Bikini herumzulaufen, wie die Zeitung "ABC" und andere spanische Medien berichteten.

Platja d'Aro ist vor allem für Junggesellenabschiede bekannt und beliebt. Die Gemeinde mit gut 10.000 Bewohnern wird im Sommer täglich von bis zu 150.000 Menschen besucht. "Es geht nicht darum, Junggesellenabschiede zu verbieten, das können wir auch nicht. Was wir aber verbieten, regulieren und sanktionieren können, sind die Verhaltensweisen, die Störungen im öffentlichen Raum provozieren", wurde Bürgermeister Mauricio Jiménez in der Zeitung "El Periódico" zitiert.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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