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Great Barrier Reef: Korallenbleiche bedeutet Todesurteil

Todesurteil für das größte Korallenriff  

Great Barrier Reef – massive Korallenbleichen befürchtet

05.07.2018, 21:40 Uhr | dpa

Great Barrier Reef: Korallenbleiche bedeutet Todesurteil . Korallenriff Heart Reef Teil von Hardy Reef Outer Great Barrier Reef Queensland Australien Oze (Quelle: imago images/imagebroker)

Great Barrier Reef: Eine Bleiche im Zweijahresrhythmus komme einem Todesurteil für das größte Korallenriff der Erde gleich. (Quelle: imagebroker/imago images)

Das größte Naturwunder Australiens ist zunehmend von der Zerstörung bedroht. Neuesten Untersuchungen zufolge, sind die letzten Stunde des Korallenriffs bereits gezählt. Lässt sich das Todesurteil noch aufhalten?

Das Great Barrier Reef vor Australien könnte ab 2034 alle zwei Jahre eine massive Korallenbleiche erleiden. Grund dafür seien steigende Wassertemperaturen durch den Klimawandel, wie es in einem Bericht der Umweltorganisation "Climate Council" heißt. Eine Bleiche im Zweijahresrhythmus komme einem Todesurteil für das größte Korallenriff der Erde gleich. Das Überleben aller Korallenriffe auf der Welt hänge von einer Verringerung der Treibhausgasemissionen ab.

Darum ist die Korallenbleiche so gefährlich

Bei einer Bleiche sterben winzige Algen ab, die mit den Korallen in einer Lebens- und Nahrungsgemeinschaft (Symbiose) leben. Wenn die Korallenbewohner sterben, wird das helle Korallenskelett sichtbar. Wenn eine solche Bleiche länger andauert, sterben die Korallen ganz.


2016 und 2017 kam es am 2.300 Kilometer langen Great Barrier Reef erstmals in zwei aufeinander folgenden Jahren zu großflächigen Bleichen. Etwa 30 Prozent der Korallen verendeten. In einigen Regionen betrug die Sterblichkeit bis zu 75 Prozent. Für die Erholung benötigten die schnellsten Korallenarten 10 bis 15 Jahre, berichteten australische Wissenschaftler bereits im Januar im Magazin "Science". Global gesehen ist das Risiko einer Korallenbleiche zwischen 1980 und 2016 jedes Jahr um knapp vier Prozent gestiegen.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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