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Spanien | Sevilla: Restaurant lässt sich Tische in der Sonne extra bezahlen


In Spanien
Restaurant lässt sich Tische in der Sonne extra bezahlen

Von t-online, wan

Aktualisiert am 14.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Ein Restaurant in Sevilla (Symbolbild): Eine Gaststätte lässt sich Tisch in der Sonne jetzt bezahlen.Vergrößern des BildesEin Restaurant in Sevilla (Symbolbild): Eine Gaststätte lässt sich Tisch in der Sonne jetzt bezahlen. (Quelle: IMAGO/Sergi Reboredo / VWPics/imago)
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Ein Platz an der Sonne kostet in einem spanischen Restaurant jetzt extra. Anwohner sind empört.

Ein Blick auf den Fluss Guadalquivir, ein wenig die Sonne genießen, ein Glas spanischen Rotwein in der Hand: Wer das in einem Restaurant im spanischen Sevilla vorhat, wird extra zur Kasse gebeten. Für zehn Euro kann man einen der drei VIP-Tische mit Sonne und Ausblick bekommen, das Glas Wein eingeschlossen, berichtet die spanische Nachrichtenseite "The Olivepress".

Der Aufpreis dürfte Touristen zusätzlich ärgern, denn die Stadt diskutiert derzeit über eine Eintrittsgebühr für den berühmten Plaza de España. Eine Steuer für Touristen gibt es bereits.

Einheimische haben dem Bericht nach gegen die Praxis des Restaurants protestiert. Man habe sie in eine dunkle Ecke gesetzt, obwohl Tische in der Sonne frei gewesen wären, berichten sie. "Als wir baten, umgesetzt zu werden, sagte man uns, die Tische seien reserviert und kosten 10 Euro", schrieb ein erboster Gast auf Tripadvisor.

Restaurant verweist auf die Webseite

Es sei auch deshalb enttäuschend gewesen, weil die Plätze während seines gesamten Aufenthalts frei gewesen wären. "Als Sevillanos lieben wir unsere Stadt, wir empfinden diese Situation als einen Mangel an Respekt gegenüber den Gästen, die hierherkommen und Geld ausgeben", schrieb der Gast nach Angaben von "The Olivepress".

Der Manager des Restaurants sagte dem Bericht zufolge, dass die Extragebühr für die Tische klar auf der Speisekarte und der Webseite erwähnt sei. Dem widersprach aber der Kunde.

Nach spanischem Recht können Restaurants Extraleistungen gesondert berechnen – wenn sie dies vorher auch deutlich machen, sagte Ruben Sanchez von der Verbraucherorganisation FACUA zu " the Olivepress". Das Restaurant sei dieser Regel gefolgt, deshalb sei der Aufschlag nach seiner Auffassung nach rechtens.

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