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Corona-Krise: Genting startet in Fernost wieder mit Kreuzfahrten

Nach Corona-Stillstand  

Reederei startet "Kreuzfahrten nach Nirgendwo"

12.10.2020, 17:10 Uhr | dpa

Corona-Krise: Genting startet in Fernost wieder mit Kreuzfahrten. Das Kreuzfahrtschiff "Superstar Libra": Die Genting-Gruppe startet ein neues Kreuzfahrtkonzept. (Quelle: imago images/BildFunkMV)

Das Kreuzfahrtschiff "Superstar Libra": Die Genting-Gruppe startet ein neues Kreuzfahrtkonzept. (Quelle: BildFunkMV/imago images)

Die Kreuzfahrtbranche gehört zu den am schwersten von der Corona-Krise betroffenen Bereichen. Langsam läuft der Betrieb aber wieder an. In Singapur hat ein Konzern eine besondere Idee.

Nach monatelangem Stillstand startet die zum Genting-Konzern in Hongkong gehörende Reederei Genting Cruise Lines langsam wieder mit Kreuzfahrten. Innerhalb von fünf Tagen seien 6.000 Buchungen für die mehrtägigen "Kreuzfahrten nach Nirgendwo" eingegangen, berichtete die Zeitung "Straits Times" am Montag unter Berufung auf das Unternehmen.

Die Telefone hätten nicht mehr still gestanden. Zuvor hatte der Tourismusverband von Singapur wegen der Corona-Pandemie eine neue Art von Kreuzfahrten angekündigt: Reisen mit Luxuslinern ohne Zwischenstopp und Landgänge.

Werften in Wismar, Rostock und Stralsund gehören zu Genting

Zu Genting gehören seit 2016 auch die Werften in Wismar, Rostock und Stralsund. Genting hatte die Betriebe übernommen, um dort Kreuzfahrtschiffe für die eigenen Reedereien bauen zu lassen.

Da die Corona-Krise das Kreuzfahrtgeschäft aber weltweit zum Erliegen gebracht hatte, geriet auch die Genting-Gruppe in akute Finanzprobleme mit Folgen für den Schiffbau in Mecklenburg-Vorpommern. Bei den MV Werften musste der überwiegende Teil der mehr als 3.000 Beschäftigen in Kurzarbeit.

Rettungsschirm des Bundes für Genting-Werften 

Ziel der Landesregierung ist es, die Werften unter den Rettungsschirm des Bundes zu bekommen. Anfang Oktober hatte der Bund 193 Millionen Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds als Überbrückungskredit bewilligt. Der Löwenanteil dieses Geldes wird für die Fertigstellung des in Stralsund gebauten eisgängigen Kreuzfahrtschiffes "Endeavor" eingesetzt, das im April 2021 übergeben werden soll.

Insgesamt benötigen die MV Werften früheren Angaben zufolge Darlehen in Höhe von insgesamt 570 Millionen Euro. Um unter den Rettungsschirm des Bundes zu kommen, sind noch Gutachten zu den Zukunftschancen der Werften und Gentings erforderlich, die für Dezember erwartet werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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