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VW-Tochter Skoda: 2023 keine neuen E-Autos mehr


Wegen Lieferproblemen
VW-Tochter: 2023 keine neuen E-Autos mehr

Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 21.09.2022Lesedauer: 2 Min.
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Skodas Enyaq: Er ist das erste reine E-Auto der VW-Tochter.Vergrößern des Bildes
Skoda Enyaq: Wer ihn heute bestellt, wird eventuell knapp zwei Jahre lang auf sein neues Auto warten. Kunden anderer VW-Marken benötigen weniger Geduld. (Quelle: Hersteller-bilder)

VW verbaut knappe Teile am liebsten in Autos sehr teurer Konzernmarken. Das hat Folgen für andere Tochterfirmen – und für deren Kunden.

Skoda kann erst 2024 neue Elektroautos liefern: Für das Jahr 2023 sei bereits jetzt nahezu die gesamte Produktion ausverkauft. Das berichtet die "Automobilwoche" aus Händlerkreisen.

"Wer heute ein E-Auto bei Skoda bestellt, muss mit einem Liefertermin tief im Jahr 2024 rechnen", sagt Thomas Peckruhn, Vorsitzender des Skoda-Händlerverbands, dem Fachblatt.

Skoda will diese Angaben nicht bestätigen. Lieferzusagen würden von den Bestellquoten der Händler abhängen – wer die meisten Autos bestellt, hat demnach auch die besten Chancen. Auch gebe es noch Chancen auf ein neues E-Auto im Jahr 2023.

Händler nutzen bereits Kontingente für 2023

Händler wiedersprechen aber: Weil die Bestellquoten sehr knapp bemessen seien, müssten sie bereits jetzt ihre Bestellkontingente für 2023 nutzen. Und die Produktions- und Liefertermine für Autos aus diesen Kontingenten lägen eben im zweiten Halbjahr 2024.

Hinzu kommt: Wer bereits jetzt das Kontingent für 2023 anzapfen muss, kann dementsprechend im kommenden Jahr weniger Bestellungen aufnehmen. Das Problem wird dadurch nicht gelöst, sondern lediglich verschoben.

Wie die gesamte Branche kämpfen die VW-Marken mit Lieferproblemen vor allem bei Mikrochips und Kabelbäumen. Allerdings seien nicht alle Konzernmarken gleichermaßen betroffen: "Der Blick auf die Zulassungszahlen lässt den Eindruck entstehen, dass die Premiummarken im VW-Konzern eine höhere Priorität genießen", sagt Skoda-Händlerverbandschef Peckruhn.

"Die Einbußen bei den Volumenfabrikaten sind viel größer als bei anderen Marken." Einfacher Grund: An einem Porsche verdient der Konzern deutlich mehr als beispielsweise an einem Seat oder eben einem Skoda. Deshalb müssen die Luxus-Kunden deutlich weniger lange warten.

Verwendete Quellen
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