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Ölwechsel selber machen: Anleitung Schritt für Schritt


DIY
Ölwechsel selber machen: Das ist zu beachten

t-online, Kerstin Helbig

Aktualisiert am 21.02.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0239891182Vergrößern des BildesGehört auch in der Werkstatt zum Ölwechsel: den Ölstand messen. (Quelle: IMAGO/diego cervo/imago-images-bilder)
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Mindestens einmal im Jahr steht bei Autos mit Verbrennungsmotor der Ölwechsel an. Mit dem richtigen Werkzeug gelingt Ihnen das selbst.

Fahrzeuge benötigen eine regelmäßige Wartung. Das Öl nach 15.000 bis 30.000 Kilometern zu wechseln, ist Pflicht. In Eigenregie spart das Geld und verlangt keine besonderen Kenntnisse. Es kostet Sie lediglich etwas Zeit und Aufwand.

Was ist erlaubt?

Bei Neuwagen führt die Werkstatt den Ölwechsel durch. Dies geschieht im Rahmen der Garantie und wird durch einen Eintrag im Serviceheft belegt. Bei älteren Fahrzeugen ist das hingegen eigenhändig möglich. Eine Strafe müssen Sie deswegen nicht befürchten.

Auf öffentlichen Plätzen ist ein Ölwechsel allerdings verboten. Dazu zählen Straßen, Wege und Plätze. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass kein Altöl in den Boden sickert.

Die notwendigen Werkzeuge

Wechseln Sie das Öl selbst, müssen Sie an die Ölablass-Schraube gelangen. Dies ist ohne Hebebühne nicht einfach. Abhilfe schafft dabei eine Grube. Einige Werkstätten leihen auch Hebebühnen aus.

Für den Vorgang brauchen Sie folgende Instrumente:

  • Motoröl
  • Ölfilter
  • Auffangbehältnis für Altöl
  • Schraubenschlüssel
  • Ölfilterschlüssel
  • Dichtungen
  • Lappen oder Tuch
  • Arbeitshandschuhe

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Ölwechsel

Bevor Sie mit der Prozedur beginnen, drehen Sie eine Runde mit Ihrem Wagen, damit das Öl flüssiger wird und leichter abfließt. Gehen Sie anschließend folgendermaßen vor:

  1. Entfernen Sie den Deckel vom Öleinfüllstutzen.
  2. Stellen Sie die Ölauffangwanne unter die Ölablassschraube.
  3. Die Schraube aufdrehen und das Öl in die Wanne fließen lassen.
  4. Den alten Ölfilter abschrauben.
  5. Setzen Sie nun den neuen Ölfilter ein.
  6. Entfernen Sie die Altölwanne.
  7. Säubern Sie die Ölablassschraube und setzen Sie diese mit einem neuen Dichtring wieder ein.
  8. Neues Öl in den Motor füllen.
  9. Befestigen Sie den Deckel auf dem Öleinfüllstutzen.

Starten Sie nach dem Ölwechsel den Motor. Die Ölkontrolllampe muss ausgehen. Leuchtet diese weiterhin, haben Sie etwas falsch gemacht oder der Motor ist undicht und verhindert, dass sich der Öldruck aufbaut. Kontrollieren Sie noch einmal den Ölstand, wenn sich das Öl im Motor verteilt hat.

Insgesamt erfordert der Vorgang kaum technisches Know-how. Bei älteren Fahrzeugen lohnt es sich, diesen selbst vorzunehmen. Bei Neufahrzeugen verlieren Sie dadurch nicht die Werksgarantie, trotzdem empfiehlt sich der Gang in die Werkstatt.

Verwendete Quellen
  • eigene Recherche
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