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Klimakrise ist gr├Â├čte Bedrohung f├╝r Rentiere in Russland

Von dpa
Aktualisiert am 25.12.2020Lesedauer: 2 Min.
Die Erderw├Ąrmung bedroht nach Einsch├Ątzung von Umweltsch├╝tzern zunehmend Rentiere in Russland.
Die Erderw├Ąrmung bedroht nach Einsch├Ątzung von Umweltsch├╝tzern zunehmend Rentiere in Russland. (Quelle: Dmitriy Boldyrev/WWF/dpa-bilder)
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Das Eis schmilzt, tr├Ąchtige Tiere m├╝ssen durch eiskaltes Wasser schwimmen, junge Tiere sterben vor Ersch├Âpfung. Sie finden kaum Nahrung. Die Erderw├Ąrmung ist eine gro├če Bedrohung f├╝r Rentiere in Russland.

Nach Einsch├Ątzung von Umweltsch├╝tzern ist die Klimakrise eine extreme Gefahr f├╝r Rentiere in Russland. "Der Klimawandel ist bereits heute die gr├Â├čte Bedrohung f├╝r diese Tiere", sagte Wladimir Krewer von der Umweltstiftung WWF der Deutschen Presse-Agentur in Moskau. Ein fr├╝hes Schmelzen von Eis habe etwa zur Folge, dass selbst tr├Ąchtige Tiere durch eiskaltes Wasser schwimmen m├╝ssten. In der Vergangenheit konnten sie problemlos zugefrorene Seen und Fl├╝sse ├╝berqueren. Auch die Nahrungssuche gestalte sich schwieriger, weil Pflanzen h├Ąufiger mit Eis statt mit Schnee bedeckt seien.


So leiden Tiere unter der Plastikverm├╝llung

Eine Schildkr├Âte hat sich in einem verloren gegangenen Fischernetz verheddert.
Toter Eissturmvogel neben dem Mageninhalt eines Artgenossen: Die gefundenen Plastikpartikel sind Indikator der Plastikm├╝llbelastung in der Nordsee. Die V├Âgel sterben aber im Gegensatz zu manch anderen Tieren meist nicht daran, weil ihr Magen Kunsstoffteile zerkleinern und ausscheiden kann.
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Tiere ertrinken vor Ersch├Âpfung

Russische Umweltsch├╝tzer beobachteten im August, dass Rentiere so fr├╝h wie noch nie zur├╝ck in den hohen Norden Russlands gezogen sind. Dabei seien s├╝dlich der Taimyr-Halbinsel am Nordpolarmeer viele Jungtiere beim ├ťberqueren eines gro├čen Flusses ertrunken, weil ihnen die Kraft daf├╝r gefehlt habe. "Etwa 200 Jungtiere blieben ersch├Âpft am Ufer zur├╝ck", hei├čt es in einem WWF-Bericht. Viele Tiere seien streunenden Hunden zum Opfer gefallen.

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"Wir m├╝ssen uns bewusst werden, dass Klimaver├Ąnderung immer mehr Ph├Ąnomene mit sich bringen wird, die in der Arktis bisher noch nicht aufgetreten sind", sagte Umweltsch├╝tzer Alexej Kokorin. So gebe es etwa h├Ąufiger Hitzewellen und Fl├Ąchenbr├Ąnde. Der WWF sch├Ątzt, dass sich der Bestand der am Nordpolarmeer lebenden Tundra-Rentiere in den vergangenen zehn Jahren auf rund 400.000 halbiert hat.

Rentiere der Taimyr-Halbinsel: Die Tiere leiden unter der Klimakrise.
Rentiere der Taimyr-Halbinsel: Die Tiere leiden unter der Klimakrise. (Quelle: imago images / ITAR-TASS)

In Russland leben zwei Arten von Rentieren: die eine hat in den W├Ąldern ihren Lebensraum und die andere in der Tundra, wie Krewer sagte. Sie seien f├╝r das Funktionieren der ├ľkosysteme und die indigenen V├Âlker von erheblicher Bedeutung. Ohne Rentiere k├Ânnten sie nicht existieren.

Auch Jagd ist eine Bedrohung

Krewer sieht die Tiere auch durch die Jagd bedroht. Erlaubt sei, dass j├Ąhrlich zehn Prozent des Bestandes gejagt werden d├╝rften. "Das Problem aber ist: Es gibt keine genaue Z├Ąhlung." Wilderer haben es besonders auf die Geweihe der Hirsche abgesehen. Wissenschaftler sch├Ątzen dem WWF zufolge, dass bis zu 70 Prozent nach einem solchen "Eingriff" an Blutverlust und Sepsis sterben.

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Das Abs├Ągen der Geweihe bei noch lebenden Tieren steht in Russland unter Strafe. Wilderern drohen mehrere Jahre Haft. Dennoch werden den Tiersch├╝tzern zufolge vor allem im Winter Rentiere "mit Schneemobilen auf Winterweiden ausgerottet". Wilderer seien im Allgemeinen gut bewaffnet und ausger├╝stet.

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Deutsche Presse-AgenturMoskauRussland

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