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Meereis in der Arktis schmilzt sehr viel schneller als gedacht

Von afp
04.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Schmelzende Eisschollen: Das Verschwinden des Meereises wird den Klimawandel deutlich verschärfen.
Schmelzende Eisschollen: Das Verschwinden des Meereises wird den Klimawandel deutlich verschärfen. (Quelle: imago-images-bilder)
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Bei einer Untersuchung der Arktis sind Forscher zu einem erschreckenden Ergebnis gekommen: Die Meereis-Dicke nimmt dort deutlich schneller ab, als es bisherige Modelle zeigten. Für das Klima hat das schwere Folgen.

Britische Klimaforscher haben in einer neuen Studie Alarm geschlagen und vor einer dramatischen Eisschmelze in der Arktis gewarnt. Die Meereisdicke in den Küstenregionen der Arktis nehme um 70 bis hundert Prozent schneller ab als allgemein vermutet, heißt es in der am Freitag im Fachmagazin "The Cryosphere" veröffentlichten Studie. Das Meereis in der Arktis hält die Erde kühl – sein Verschwinden würde den Klimawandel aus der Sicht von Wissenschaftlern deshalb noch verschärfen.


Die dramatischen Folgen der Klimakrise

Die Erde heizt sich immer weiter auf. Die Veränderungen im globalen Klima haben Auswirkungen auf Menschen, Tieren und Pflanzen. Zehn Bilder zeigen die dramatischen Folgen der Klimakrise.
Eine der sichtbarsten Folgen der Klimakrise ist die Eisschmelze und diese hat wiederum Auswirkungen auf Eisbären. Die Tiere müssen schon jetzt längere Strecken schwimmen, um festes Eis zu finden, von dem aus sie Robben jagen können.
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"Aus unserer Sicht sind unsere Berechnungen ein riesiger Schritt nach vorn, wenn es um die präzisere Interpretation von Daten aus Satellitendaten geht", sagte die Co-Studienautorin und Professorin am University College London (UCL), Julienne Stroeve. Nach Angaben der Wissenschaftlerin erwärmt sich die betroffene Arktisregion drei Mal so stark wie die Erde insgesamt.

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Bestimmung mithilfe von Sattelitendaten

Um die Meereisdicke zu bestimmen, messen Wissenschaftler jenen Teil des Eises, der aus dem Ozean ragt. Verzerrt werden die Werte allerdings durch den Schnee, der auf den Schollen liegt und diese nach unten drückt. Für ihre Studie nutzten die UCL-Forscher nach eigenen Angaben aktuellere Satellitendaten der Europäischen Weltraumagentur (ESA) als sie in früheren Studien verwendet wurden und kombinierten sie mit Berechnungen eines neuen Klimamodells, das sie gemeinsam mit US-Wissenschaftlern von der Universität von Colorado entwickelt hatten.

"Bisherige Bemessungen der Meereisdicke stützen sich auf eine Schnee-Karte, die zuletzt vor 20 Jahren aktualisiert wurde", sagte der Doktorand und Hauptstudienautor Robbie Mallett. "Weil das Meereis begonnen hat, sich immer später im Jahr zu bilden, hat der darauf liegende Schnee weniger Zeit, sich anzuhäufen", führte er aus. Die von ihm und seinen Kollegen vorgelegte Studie trage diesem Phänomen erstmals Rechnung. Daraus ergebe sich, dass "das Meereis schneller ausdünnt als wir dachten".

Meereisdicke als wichtiger Indikator

Die Meereisdicke sei ein wichtiger "Indikator für die Gesundheit der Arktis", betonte Mallett. Dicke Meereis-Schichten dienten als eine Art Wärmedämmung, die verhindere, dass der Arktische Ozean im Winter die Erdatmosphäre erwärme. Im Sommer wiederum schützten die Schollen den Ozean vor der Sonnenstrahlung. "Dünneres Eis hat zudem schlechtere Überlebenschancen während der arktischen Sommerschmelze", sagte Mallett.

Die Eisschmelze in der Arktis befeuert auch geopolitische Spannungen in der Region, da Anrainerstaaten im Verschwinden der Schollen Chancen auf die Erschließung bislang ungenutzter Ressourcen sowie das Potenzial für neue Seewege sehen. Bei einem Außenministertreffen Ende Mai hatten sich acht Anrainerstaaten der Polarregion, darunter die USA und Russland, auf eine friedliche Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Erderwärmung geeinigt.

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