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Große Überraschung für Tierschützer in Kenia

Afrikanische Wildtiere  

Große Überraschung für Tierschützer in Kenia

01.09.2021, 17:00 Uhr | dpa

. Ein Elefant trinkt an einem Wasserloch im kenianischen Tsavo Nationalpark: Wilderei ist in Kenia auf dem Rückgang. Auf das Töten und Handeln wilder Tiere stehen hohe Strafen. (Quelle: imago images)

Ein Elefant trinkt an einem Wasserloch im kenianischen Tsavo Nationalpark: Wilderei ist in Kenia auf dem Rückgang. Auf das Töten und Handeln wilder Tiere stehen hohe Strafen. (Quelle: imago images)

Die Strafen für Wilderei sind hoch, der Handel mit wilden Tieren ist verboten: Die kenianische Regierung tut viel, um Elefanten, Löwen und Giraffen im Land zu schützen. Der erste landesweite Tierzensus macht nun Hoffnung.

Zum ersten Mal haben Tierschützer in Kenia den Wildtierbestand des Landes systematisch gezählt. Besonders überraschend war dabei die Zahl der Elefanten und Giraffen. Demnach leben mit insgesamt 36.196 Tieren heute zwölf Prozent mehr Elefanten in Kenia als noch 2014. Auch die Population der Giraffen sei mit 34.240 Tiere deutlich höher als zuletzt geschätzt, so der Kenyan Wildlife Service (KSW). 

Wildtier-Zählungen fanden in Kenia bisher meist nur in bestimmten Landesteilen, vor allem in Nationalparks, statt. "Wir haben in Regionen gezählt, in denen zuvor nicht gezählt wurde", sagte der wissenschaftliche Leiter des Zensus, Patrick Omondi, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Man habe dadurch bisher nicht erfasste Elefanten und Giraffen finden können, so Omondi. 

Die Tierschutzbehörde KWS wertet die Zahlen auch als Erfolg der Artenschutzpolitik der vergangenen Jahre. Die Zahl der erfassten Nashörner, Löwen, Grevy-Zebras und Hirola-Antilopen hat laut KWS ebenfalls zugenommen.

Im Mai hatte die KSW erstmals einen dreimonatigen Wildtier-Zensus durchgeführt, um alle in Kenia lebenden Land- und Meeressäugetiere, wichtige Vogelarten und gefährdete Primaten zu erfassen. Insgesamt waren 100 Mitarbeiter damit beschäftigt, 30 Arten in ihren unterschiedlichen Ökosystemen zu erfassen. Die Zählung der Meerestiere ergab, dass es beispielsweise 63 Buckelwale, 2 Blauwale, 29 Weiße Haie und 11 Rochen in kenianischen Gewässern gebe. Die kenianische Regierung hatte die Erhebung in Auftrag gegeben, um die Effektivität bestehender Artenschutzmaßnahmen zu überprüfen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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