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Gaddafi-Sohn im Libanon kurzzeitig entführt

Von afp, ap
Aktualisiert am 12.12.2015Lesedauer: 2 Min.
Hannibal al-Gaddafi war im Libanon kurzzeitig in den Händen einer "bewaffneten Gruppe".
Hannibal al-Gaddafi war im Libanon kurzzeitig in den Händen einer "bewaffneten Gruppe". (Quelle: dpa-bilder)
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Ein Sohn des früheren libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen im Libanon entführt worden, aber bereits nach wenigen Stunden wieder frei gekommen. Offenbar hängt die Entführung mit einem alten Fall zusammen.

Militante Schiiten hatten Hannibal al-Gaddafi zeitweise in ihre Gewalt gebracht. Sie verlangten nach einem Bericht des libanesischen Fernsehsenders Al-Dschadid Informationen über das Schicksal eines seit Jahrzehnten in Libyen vermissten schiitischen Geistlichen.


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Al-Dschadid zeigte ein Video, in dem Hannibal al-Gaddafi auftritt und um Hinweise zu Imam Mussa al-Sadr bittet. Er appellierte darin an "alle, die Beweise im Fall Mussa Sadr haben, sie ohne Zögern zu präsentieren".

Von seinen libanesischen Entführern wurde er offenbar zusammengeschlagen: In dem Video hatte er "blaue Augen"; sagte aber, er sei "gesund, glücklich und entspannt".

Aus Sicherheitskreisen verlautete, die Polizei habe den 40-Jährigen in der nordöstlichen Stadt Baalbek aufgespürt. Gaddafi wurde nach Beirut gebracht und soll dort befragt werden.

Al-Sadr spurlos verschwunden

Al-Sadr, einer der prominentesten schiitischen Geistlichen des 20. Jahrhunderts im Libanon, verschwand 1978 zusammen mit zwei Begleitern bei einer Reise nach Tripolis.

Die Familie Gaddafi war wegen des Vorfalls im Libanon lange Zeit geächtet. Vor allem die Schiiten machten die Herrscherfamilie für Sadrs Verschwinden verantwortlich. Der frühere libysche Gesandte bei der Arabischen Liga, Abdel Moneim al-Honi, sagte der arabischen Zeitung "Al-Hajat" im Jahr 2011, es habe den Befehl gegeben, Sadr während eines Besuchs in Libyen zu töten. Die Leiche des Schiitenführers sei in der südlichen Region Sabha vergraben worden.

Seine Familie vermutet ihn noch immer in einem libyschen Gefängnis, die meisten Libanesen glauben eher, dass er inzwischen verstorben ist. Er wäre heute 87 Jahre alt.

Gaddafi-Kinder im Arabischen Frühling geflohen

Der Geschäftsmann Hannibal al-Gaddafi ist mit der Libanesin Aline Skaf verheiratet. Vor dem Tod seines Vaters bei einem Aufstand im Zuge des Arabischen Frühlings 2011 floh er wie sein Bruder Mohammed und seine Schwester Aisha zunächst nach Algerien.

Im Juli 2008 hatte die vorübergehende Festnahme von Hannibal al-Gaddafi und seiner Frau in Genf zu einem diplomatischen Konflikt mit der Schweiz geführt. Die Schweizer Justiz warf dem Paar Gewalt gegen zwei Dienstmädchen vor, legte den Fall dann aber zu den Akten.

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