Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Fukushima: Japan muss 3,8 Millionen Euro Entschädigung zahlen

Atomunglück in Fukushima  

Japan muss 3,8 Millionen Euro Entschädigung bezahlen

10.10.2017, 16:45 Uhr | AP

Fukushima: Japan muss 3,8 Millionen Euro Entschädigung zahlen . Gericht erkennt Mitschuld der japanischen Regierung am Fukushima-Unglück an. (Quelle: dpa/Kyodo)

Gericht erkennt Mitschuld der japanischen Regierung am Fukushima-Unglück an. (Quelle: Kyodo/dpa)

Ein Gericht hat entschieden, dass die japanische Regierung und der Betreiber der Atomanlage Fukushima Tausenden ehemaligen Anwohnern 500 Millionen Yen (rund 3,8 Millionen Euro) an Entschädigung für Existenzverluste bei der Atomkatastrophe 2011 zahlen müssen. 

Das Bezirksgericht von Fukushima entschied, dass die Regierung es unterlassen habe, die Betreiberfirma Tepco aufzufordern, Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern – obwohl man schon 2002 von einem Risiko eines massiven Tsunamis in der Region gewusst habe.

Die 3800 Kläger bilden die größte Gruppe unter rund 30 ähnlichen Klagen, in die 12.000 Personen in Japan involviert sind. Das Urteil ist das zweite, das die Regierung für die Kernschmelzen in Fukushima 2011 zur Rechenschaft zog.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: