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Salvini verärgert - Sea-Watch: Italien lässt Migranten an Land

Salvini verärgert  

Sea-Watch: Italien lässt Migranten an Land

20.05.2019, 13:01 Uhr | dpa

Salvini verärgert - Sea-Watch: Italien lässt Migranten an Land. "Die Häfen sind offen! Die Italienischen Behörden haben die Anlandung unserer verbliebenen Gäste erlaubt", schrieb Sea-Watch auf Twitter.

"Die Häfen sind offen! Die Italienischen Behörden haben die Anlandung unserer verbliebenen Gäste erlaubt", schrieb Sea-Watch auf Twitter. Foto: Chris Grodotzki / Jib Collective/Sea-Watch.org. (Quelle: dpa)

Agrigent (dpa) - Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Kapitän des Rettungsschiffs der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch. Die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Agrigent werfe ihm Begünstigung illegaler Migration vor, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Sea-Watch bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Ermittlungen. Ein Sprecher sagte, man sei "allerdings überzeugt davon, dass diese zu nichts führen werden; wir haben hier nichts zu verbergen".

Das Schiff mit dem Namen "Sea-Watch 3", das unter niederländischer Flagge fährt, hatte vergangenen Mittwoch vor der Küste Libyens 65 Migranten gerettet. Am Samstag war das Schiff dann offenbar ohne Erlaubnis in italienische Hoheitsgewässer eingelaufen. Zunächst durften 18 Menschen auf Lampedusa an Land gehen - gegen den Willen des rechten Innenministers Matteo Salvini am Sonntag auch die übrigen 47.

Salvini zeigte sich bei einem TV-Auftritt am Montag zufrieden, als er von den Ermittlungen erfuhr. "Das bestätigt eindeutig, für was ich seit Monaten eintrete", sagte er. "Und wenn es eine Staatsanwaltschaft gibt, die endlich sagt, dass (die Seenotretter) den Schleppern helfen, ist mein Montag ein schöner Montag."

Für die "Sea-Watch 3" hatten die Behörden am Sonntag die Beschlagnahme angeordnet. Das Schiff wurde ins sizilianische Licata eskortiert. Dort sollte es am Nachmittag eintreffen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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