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Philippa Strache: Jetzt will Frau von Österreichs Ex-Vizekanzler ins Parlament


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Frau von Österreichs Ex-Vizekanzler Strache will ins Parlament

Von dpa
Aktualisiert am 14.06.2019Lesedauer: 2 Min.
Heinz-Christian Strache und seine Frau Philippa: Sie will jetzt ins österreichische Parlament.
Heinz-Christian Strache und seine Frau Philippa: Sie will jetzt ins österreichische Parlament. (Quelle: Eibner Europa/imago-images-bilder)
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Die Ibiza-Affäre fegte den früheren Vizekanzler Heinz-Christian Strache aus dem Amt. Nun soll seine Frau Philippa in Österreich bei der nächsten Wahl ins Parlament einziehen.

Die Ehefrau des nach dem Skandal-Videos zurückgetretenen Ex-FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache, Philippa Strache, strebt ins österreichische Parlament. Die Tierschutzbeauftragte der FPÖ werde bei der für den 29. September geplanten Nationalratswahl auf Platz drei der Landesliste der Wiener FPÖ kandidieren, teilte die Partei mit.

Damit hat die 31-Jährige beste Chancen auf einen Sitz im Parlament. Während der Affäre, die zum Rücktritt ihres Mannes von allen Ämtern geführt hatte, stand sie unbeirrt an dessen Seite. "Unsere ganze Familie hält eng zusammen. Wir sind, wenn Sie es so wollen, eine kleine Familienarmee", sagte Philippa Strache unlängst in einem Interview des Magazins "Bunte".

Staatsaufträge im Gegenzug für Parteispenden

Das auf Ibiza 2017 heimlich aufgenommene und am 17. Mai von "Spiegel" und "Süddeutscher Zeitung" veröffentlichte Video hatte ihren Mann in Misskredit gebracht. Darin stellt er einer angeblichen russischen Oligarchen-Nichte unter anderem Staatsaufträge im Gegenzug für Parteispenden in Aussicht.

Unklar sind noch die politischen Pläne des Ex-Vizekanzlers. Er hatte bei der EU-Wahl so viele sogenannte Vorzugsstimmen von FPÖ-Wählern bekommen, dass er ein Recht auf ein Mandat im EU-Parlament hat.


Anders als in Deutschland konnten Wähler in Österreich mit ihrer Stimme eine Partei wählen, aber auch zusätzlich mit einem ergänzenden Hinweis einen bestimmten Kandidaten unterstützen. Strache hat sich noch nicht abschließend geäußert, ob er das Mandat annehmen will. Die Kandidatur seiner Frau gilt bei politischen Beobachtern als Lösung, die Familie auch finanziell zu versorgen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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