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Corona-Krise: Verwirrung um Zahl der Intensivbetten in Krankenhäusern

Zentralregister widerspricht Angaben  

Krankenhäuser: Verwirrung um Zahl der Intensivbetten

05.04.2020, 17:20 Uhr | AFP

Corona-Krise: So steht es um die Kapazitäten in Krankenhäusern

Das Coronavirus bringt Krankenhäuser weltweit an ihre Grenzen. Pflegekräfte sind überfordert, Betten reichen nicht aus. Eine Videografik zeigt, wie die Versorgung in Deutschland aussieht. (Quelle: t-online.de)

Gibt es ausreichend Betten, Pflegekräfte und Ärzte? Diese Videografik zeigt, wie es während der Corona-Krise um die Kapazitäten in deutschen Krankenhäusern steht. (Quelle: t-online.de)


Laut Deutscher Krankenhausgesellschaft gibt es rund 40.000 Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern. Nun gibt es Widerspruch – von hoher Stelle.

Das Zentralregister für Intensivbetten hat am Sonntag Angaben widersprochen, wonach es mittlerweile fast 40.000 Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern gebe. "Wir können diese Zahl in keinster Weise bestätigen", sagte eine Sprecherin der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, die das Zentralregister betreibt, dem "Handelsblatt". Damit korrigierte sie Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) von vor wenigen Tagen.

DKG-Präsident Gerald Gaß hatte gesagt, er schätze, dass knapp 40.000 Intensivbetten zur Verfügung stehen – von denen etwa 15.000 bis 20.000 frei seien.

Nach den täglichen Meldungen der Krankenhäuser an das Zentralregister gab es aber am Freitagnachmittag nur 13.346 mit allen Arten von Intensivpatienten belegte Betten. 10.074 weitere waren frei. Das wären zusammen nicht einmal die 28.000, die laut amtlicher Statistik schon vor der Corona-Krise zur Verfügung standen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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