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UWZ spricht Hitzewarnung aus - Unwetter drohen heute im Westen

Gluthitze in Deutschland  

Gewitterfront zieht über ganz Deutschland

24.06.2016, 11:13 Uhr | wetter.info, ebs

UWZ spricht Hitzewarnung aus - Unwetter drohen heute im Westen. Auch über Köln können sich schwere Gewitter zusammenbrauen. (Quelle: dpa)

Auch über Köln können sich schwere Gewitter zusammenbrauen. (Quelle: dpa)

Tief "Marine" sorgt dafür, dass auf die Gluthitze mit gefühlten 40 Grad schwere Gewitter folgen. Für Freitag sagt Christian Schubert von MeteoGroup im Gespräch mit wetter.info kräftige Schauer, Blitz und Donner in der gesamten Westhälfte voraus. Am Samstag drohen im Osten Gewitter.

Der Freitag beginnt im Nordwesten bereits unbeständig mit Schauern und Gewittern. Sonst ist es zunächst meist trocken und sonnig. 

Foto-Serie: Hitze hält Deutschland in Atem

Durch Hoch "Wolfgang" gibt es auch am Freitag und Samstag noch "eine kurze, aber knackige Hitzewelle", sagt der Meteorologe. "Es erreicht uns sehr schwüle, subtropische Luft, und die Temperaturen steigen auf 30 bis 36 Grad. Sie fühlen sich aber wegen der hohen Luftfeuchtigkeit wie über 40 Grad an." Dieses heiße Wetter schlägt auf den Kreislauf. "Besonders ältere Menschen und Kinder sollten in der Mittags- und Nachmittagszeit aufpassen, genügend trinken und sich körperlich nicht überanstrengen", warnt der Meteorologe. "Auch die UV-Belastung ist sehr hoch. Die Sonne hat jetzt ihren Höchststand erreicht, und die Sonnenbrandgefahr ist hoch." Die Hitzewarnung gilt bis einschließlich Samstag.

Gefahr von Tornados

Am Freitag verlagert sich der Hitzeschwerpunkt in den Osten bei schwülen 24 bis 36 Grad. "Besonders heiß wird es in Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg bis nach Thüringen mit Werten bis zu 36 Grad", sagt Schubert. Auch hier fühlen sich die Temperaturen "wie im Backofen an", so der Meteorologe.

Im Nordwesten hingegen startet der Tag bereits unbeständig mit Schauern und Gewittern. "Die Gewittertätigkeit wird sich im Laufe des Tages noch verstärken, weil sich die Gefahrenzone ausweitet", sagt der Meteorologe. "Es wird dann die gesamte Westhälfte betroffen sein. Hier sind alle Zutaten für Unwetter vorhanden, die sich in der ganzen Bandbreite zeigen und mit intensivem Starkregen, größerem Hagel und schweren Sturmböen zuschlagen können." Auch die Gefahr für Tornados sei gegeben.

 (Quelle: dpa) (Quelle: dpa)

Schwere Gewitter im Osten am Samstag

In der Nacht zum Samstag "kommt die Kaltfront nur langsam von West nach Ost voran", so Schubert. Am Samstag beruhigt sich das Wetter im Westen wieder. "Aber auch das Sommergefühl ist dann vorbei", sagt der Meteorologe. Es sind viele Wolken unterwegs bei 18 bis 22 Grad. Im Osten und Südosten hingegen gibt es noch längere heitere Abschnitte bei 27 bis 32 Grad. Dann schlagen jedoch auch hier Gewitter mit lokalem Unwetterpotential zu.

Am Sonntag hat Tief "Marine" dann in ganz Deutschland die Hitze ausgeräumt. Es gibt einen Temperatursturz auf 17 bis 24 Grad. Es ist oft leicht wechselhaft, mit einem Mix aus Sonne, Wolken und Schauern.

Unbeständig und mit bescheidenen Temperaturen geht es dann auch in die neue Woche. Erst zur Wochenmitte gibt es Hoffnung auf leichten Hochdruckeinfluss. "Den bekommt dann zuerst der Süden positiv zu spüren", so Schubert. Die Frage ist nur, wie beständig das Hoch diesmal ausfällt.

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