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Zwei Menschen an Bord der "Diamond Princess" durch Coronavirus gestorben

An Bord der "Diamond Princess"  

Zwei Menschen durch Coronavirus gestorben

20.02.2020, 10:02 Uhr | t-online.de, dpa, joh

Japan: Erste Passagiere dürfen die "Diamond Princess" verlassen

Nach zweiwöchiger Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus sind die ersten Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" in Japan gegangen. (Quelle: t-online.de)

Japan: Bevor die ersten Passagiere der "Diamond Princess" nach zweiwöchiger Quarantäne von Bord gehen konnten, mussten sie verschiedene Kriterien erfüllen. (Quelle: t-online.de)


Die Gefahr auf dem Kreuzfahrtschiff in Japan ist noch nicht gebannt: Über 600 Menschen sind mit dem Coronavirus infiziert. Jetzt sind zwei von ihnen gestorben. Derweil gibt es eine gute Nachricht aus China.

Zwei mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierte Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" in Japan sind gestorben. Wie der japanische Fernsehsender NHK am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise in Tokio berichtete, handelt es sich bei den Opfern um einen 87 Jahre alten Japaner und eine 84 Jahre alte Japanerin. Sie waren positiv getestet und vom Schiff ins Krankenhaus gebracht worden, wo sie nun starben. Damit beklagt Japan inzwischen drei Todesopfer infolge von Virus-Infektionen im Land. Unterdessen ging die Ausschiffung der Passagiere der in Yokohama liegenden "Diamond Princess" weiter.

Bis zum Vortag waren 621 Infektionen unter den Menschen an Bord des Kreuzfahrtschiffes nachgewiesen worden. Alle Betroffenen kamen in Krankenhäuser. Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen auf dem Schiff werde mindestens bis Freitag dauern, hatte die Regierung erklärt.

Weniger neu registrierte Fälle

Die Zahl der in China täglich offiziell neu registrierten Krankheitsfälle durch das neuartige Coronavirus ist auf den niedrigsten Stand seit fast einem Monat gesunken. Wie die chinesische Regierung mitteilte, wurden seit dem Vortag insgesamt nur 673 neue Ansteckungsfälle verzeichnet. 628 davon traten in der Provinz Hubei auf, von wo die Epidemie ihren Ausgang genommen hatte.


Die offizielle Gesamtzahl der Ansteckungsfälle in China stieg damit auf knapp 75.000. Hubei ist weiterhin die mit Abstand am stärksten von der Epidemie betroffene Region. Die Behörden haben die Provinz weitgehend von der Außenwelt abgeschottet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Nachrichtenagentur AFP

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