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Verwirrung um Fake-Tweet: RKI räumt unberechtigte Verwendung seines Twitter-Accounts ein

Verwirrung um Fake-Tweet  

RKI räumt unberechtigte Nutzung seines Twitter-Accounts ein

25.03.2020, 14:51 Uhr | dpa

Robert Koch Institut: "Wir sind am Anfang der Epidemie"

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, informierte über die aktuelle Lage in der Corona-Krise in Deutschland. Die Anzahl der Todeswelle werde weiter ansteigen. (Quelle: t-online.de)

"Wir sind am Anfang der Epidemie": So schätzt der Präsident des Robert-Koch-Instituts die aktuelle Lage in der Corona-Krise in Deutschland ein. (Quelle: t-online.de)


Am Mittwochmorgen haben sich Dritte unbefugten Zugang zum Twitter-Account des Robert Koch-Instituts verschafft. Das RKI hat den Vorfall mittlerweile eingeräumt.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat eine unberechtigte Verwendung seines Twitter-Accounts eingeräumt. "Wir haben sehr schnell auf den Fake-Tweet reagiert, ihn gelöscht und das Passwort geändert", sagte Sprecherin Susanne Glasmacher am Mittwoch. Am Morgen hatten sich mehrere Twitter-Nutzer darüber empört, dass das RKI einen Tweet zum Streit um die politische Einordnung des AfD-Politikers Björn Höcke weiterverbreitet hatte. Kurze Zeit später twitterte das RKI: "Leider hat sich heute morgen 25.3. jemand unberechtigt kurzfristig Zugang zum RKI-Twitter-Account verschafft. Der Retweet stammt nicht vom RKI und wurde umgehend gelöscht."

Auf die Nachfrage, ob es sich dabei um einen Hacker-Angriff gehandelt habe, antwortete RKI-Sprecherin Glasmacher schriftlich: "Unberechtigter Zugang". Das RKI wurde auf Twitter dafür kritisiert, dass es im Tagesverlauf offen ließ, ob der Twitter-Account des Instituts von außen gekapert worden war oder ob die Weiterleitung des Tweets durch eigene Mitarbeiter erfolgte.

Das Robert Koch-Institut ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung in Deutschland und ist damit auch zuständig für die Coronavirus-Pandemie. Das Institut ist eine der wichtigsten Stellen, um derzeit die Lage in Deutschland wissenschaftlich zu beurteilen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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