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RKI meldet Höchstwert von Corona-Toten – mehr als 17.000 Neuinfektionen

Mehr als 17.000 Neuinfektionen  

RKI meldet neuen Höchstwert bei Corona-Toten

02.12.2020, 07:52 Uhr | dpa

RKI meldet Höchstwert von Corona-Toten – mehr als 17.000 Neuinfektionen  . Krankenhaus-Mitarbeiterin nimmt eine Probe: Das RKI meldet einen neuen Höchstwert an Toten. (Quelle: dpa/Marijan Murat)

Krankenhaus-Mitarbeiterin nimmt eine Probe: Das RKI meldet einen neuen Höchstwert an Toten. (Quelle: Marijan Murat/dpa)

Seit Beginn der Pandemie sind nie mehr Menschen binnen eines Tages in Deutschland am Coronavirus gestorben. Die Zahl der Neuinfektionen ist im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken.

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 487 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Das ist ein neuer Rekord seit Beginn der Pandemie, wie aus den RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen hervorgeht. Der bisherige Höchstwert war am Freitag mit 426 Todesfällen erreicht worden. 

Insgesamt wurden binnen 24 Stunden 17.270 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind rund 1.400 weniger als in der Vorwoche, in der am Mittwoch 18.633 neue Fälle hinzukamen.

R-Wert weiter gesunken

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg am Mittwoch auf 17.123. 

Das RKI zählt in Deutschland seit Beginn der Pandemie 1.084.743 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 (Stand: 02.12, 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 779.500 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstag bei 0,89 (Vortag: 0,91). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 89 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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