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Coronavirus: Allergiker in Großbritannien reagieren auf Impfstoff

Rückschlag im Kampf gegen Corona  

Großbritannien: Allergiker reagieren auf Impfstoff

09.12.2020, 14:42 Uhr | dpa

Coronavirus: Allergiker in Großbritannien reagieren auf Impfstoff. Medizinisches Personal bereitet eine Corona-Impfung vor: In Großbritannien haben die Impfungen am Dienstag begonnen. (Quelle: dpa/Liam Mcburney/PA Wire)

Medizinisches Personal bereitet eine Corona-Impfung vor: In Großbritannien haben die Impfungen am Dienstag begonnen. (Quelle: Liam Mcburney/PA Wire/dpa)

Großbritannien begann am Dienstag mit der Impfung der Bevölkerung gegen das Coronavirus. Nun sprechen die Londoner Behörden jedoch eine Warnung für Menschen mit starken Allergien aus.

Nach dem Start der Massenimpfung gegen Corona haben die britischen Behörden Menschen mit einer "signifikanten" Allergiegeschichte aufgerufen, sich vorerst nicht impfen zu lassen. Zwei Mitarbeiter des nationalen Gesundheitsdiensts NHS mit einer entsprechenden Vorgeschichte hätten eine allergische Reaktion gezeigt, nachdem sie die Dosis erhalten hatten, sagte NHS-Chef Stephen Powis am Mittwoch vor einem Parlamentsausschuss in London. "Beide erholen sich gut." Powis betonte, bei der Warnung handele es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie es bei neuen Impfstoffen üblich sei.

Großbritannien hatte als erstes Land der Welt dem Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer eine Notfallzulassung für deren Corona-Impfstoff erteilt, das Mittel wird seit Dienstag flächendeckend eingesetzt. Am ersten Tag wurden mehrere Hundert Menschen geimpft, wie britische Medien berichteten.

Bei dem Biontech/Pfizer-Mittel alleine soll es nicht bleiben. "Wir erwarten voraussichtlich zur Jahresmitte (2021) ein Portfolio von drei oder vier Impfstoffen, die wir verwenden können", sagte der medizinische Regierungsberater Chris Whitty dem Ausschuss. So haben der schwedisch-britische Pharmakonzern Astrazeneca gemeinsam mit der Universität Oxford sowie die US-Firma Moderna Impfstoffe entwickelt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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