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NRW verschiebt Impfungen: Biontech hat Lieferprobleme

Lieferprobleme von Biontech  

Nordrhein-Westfalen muss Impfungen stoppen

20.01.2021, 12:18 Uhr | AFP, dpa, rtr

NRW verschiebt Impfungen: Biontech hat Lieferprobleme. Corona-Schutzimpfung in einem Seniorenheim: Nordrhein-Westfalen setzt die Impfungen vorerst aus. (Quelle: imago images/Kirchner-Media)

Corona-Schutzimpfung in einem Seniorenheim: Nordrhein-Westfalen setzt die Impfungen vorerst aus. (Quelle: Kirchner-Media/imago images)

Nordrhein-Westfalen setzt die Erstimpfungen in Kliniken und Heimen aus. Auch zu Hause lebende Senioren müssen sich gedulden. Das sorgt für heftige Kritik an der Landesregierung.

Wegen der verzögerten Lieferung des Corona-Impfstoffs von Biontech verschiebt Nordrhein-Westfalen den Start der Impfungen für über 80-Jährige, die zu Hause leben. Die 53 Impfzentren im Land nehmen ihren Betrieb nun erst am 8. Februar auf – eine Woche später als bislang geplant, wie ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums sagte.

Überdies verhängte das Land einen sofortigen Impfstopp in Krankenhäusern, die mit Biontech-Impfstoff versorgt werden. Zweitimpfungen werden demnach in diesen Einrichtungen aber auch weiterhin wie geplant vorgenommen. Dafür sind den Angaben zufolge rund 80.000 Impfdosen eingeplant. Ab dem 1. Februar finden dann in den Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen auch wieder neue Erstimpfungen statt. 

SPD: Verschiebung gefährdet Vertrauen in Impfstrategie

"Als Nächstes starten wir ab dem 1. Februar in den 53 Impfzentren", hatte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) erst vor zwei Tagen gesagt. Dieser Termin lässt sich nicht mehr halten. Die oppositionelle SPD warf Laumann vor, die Verschiebungen im Fahrplan gefährdeten das Vertrauen der Bürger in die Impfstrategie des Landes.

Bislang seien in Nordrhein-Westfalen rund 350.000 Erstimpfungen zum Schutz gegen das Coronavirus durchgeführt worden, teilt sein Ministerium nun weiter mit. Bis Ende der Woche sollen noch rund 30.000 Personen dazukommen. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, AFP

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