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Frankreich: 63-Jähriger stirbt nach Astrazeneca-Impfung – Anzeige


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63-Jähriger stirbt nach Impfung – Familie erstattet Anzeige

Von afp
Aktualisiert am 07.04.2021Lesedauer: 1 Min.
Eine Ampulle mit dem Astrazeneca-Vakzin: In Frankreich ist ein Mann kurz nach seiner Impfung gestorben.
Eine Ampulle mit dem Astrazeneca-Vakzin: In Frankreich ist ein Mann kurz nach seiner Impfung gestorben. (Quelle: Yves Herman/Reuters-bilder)
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In Frankreich ist ein Mann an multiplen Thrombosen gestorben. Seine Familie glaubt, dass ein Zusammenhang zwischen seinem Tod und einer Impfung mit dem Corona-Vakzin von Astrazeneca besteht.

Nachdem ein 63-Jähriger in Ostfrankreich nach einer Impfung mit dem Corona-Vakzin von Astrazeneca an multiplen Thrombosen gestorben ist, haben die Angehörigen Anzeige wegen fahrlässiger Tötung erstattet. Wie die Staatsanwaltschaft der Stadt Annecy am Dienstag mitteilte, richtet sich die Anzeige gegen Unbekannt. Einem Bericht der Lokalzeitung "Le Dauphiné Libéré" zufolge verstarb der Mann vor rund drei Wochen.

"Innerhalb von eineinhalb Tagen häufte sich ein Problem nach dem anderen, Thrombosen in lebenswichtigen Organen, der Leber, den Nieren, dem Gehirn", sagte der Bruder des Verstorbenen in einem Video, das die Zeitung veröffentlichte. Der 63-Jährige sei auf die Intensivstation gebracht worden. "Es ging sehr schnell", erinnerte sich sein Bruder.

Nicht der erste Fall in Frankreich

Die Familie, die "zu 95 Prozent" davon überzeugt sei, dass ein Zusammenhang zwischen dem Tod des Mannes und der kürzlich erfolgten Impfung bestehe, versuchte den Angaben zufolge, den Vorfall als Folge der Impfung anerkennen zu lassen. Sie meldete den Fall auch an die Arzneimittelbehörde ANSM, die weitere Informationen zur Klärung der Todesursache forderte.

Es ist nicht der erste Fall in Frankreich, der sich gegen den britisch-schwedischen Impfstoffhersteller Astrazeneca richtet: In Toulouse erstatteten Angehörige nach dem Tod einer 38-Jährigen eine Anzeige gegen Unbekannt und in Nantes hat die Staatsanwaltschaft nach dem Tod eines Medizinstudenten eine Voruntersuchung eingeleitet.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur afp
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