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Prozess gegen Eltern nach Tod ihrer vierj├Ąhrigen Tochter

Von dpa
05.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Die angeklagte Mutter sitzt in einem Saal im Landgericht.
Die angeklagte Mutter sitzt in einem Saal im Landgericht. Nach dem Tod ihrer kleinen Tochter m├╝ssen sie und ihr Mann vor Gericht verantworten. (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa./dpa)
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Verden (dpa) - Nach dem Tod ihrer vierj├Ąhrigen Tochter hat am Donnerstag vor dem Landgericht Verden (Niedersachsen) der Prozess gegen eine 37-J├Ąhrige und einen 36-J├Ąhrigen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft den Eltern K├Ârperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassen vor.

Das Kind kam mit einem sogenannten Wasserkopf zur Welt und hatte deshalb einen Shunt implantiert - ein Schlauchsystem mit zwischengeschaltetem Ventil. Nach dem Obduktionsergebnis f├╝hrte im August 2019 ein Defekt am Shunt dazu, dass Hirnwasser nicht abflie├čen konnte. Die Eltern sollen ihrem Kind nicht die n├Âtige medizinische Hilfe geholt haben. Das M├Ądchen starb. Laut Anklage h├Ątten die Eltern in Schee├čel den Notarzt fr├╝her rufen m├╝ssen.

Widerspr├╝che

Zum Auftakt der Verhandlung berichtete die Mutter von den Stunden vor dem Tod ihrer Tochter. Demnach war das Kind sehr m├╝de, etwas Besorgniserregendes habe sie nicht gemerkt. "Da rechnet doch kein Mensch damit, dass das Kind abends dann nicht mehr wach wird", sagte sie unter Tr├Ąnen. "Ich h├Ątte alles f├╝r sie gemacht."

Im Widerspruch dazu stand das Protokoll ihres Notrufes. Demnach sagte die Frau damals bei ihrem verzweifelten Anruf: "Sie ist heute schon den ganzen Tag so komisch gewesen" und "Sie hat sich den ganzen Tag ├╝bergeben".

Der Notarzt schilderte den Einsatz als dramatisch. Die Eltern seien verzweifelt gewesen. Er habe schnell gewusst, dass er das M├Ądchen nicht retten k├Ânne, habe aber aus psychologischen Gr├╝nden eine l├Ąngere Zeit reanimiert. Wenn ein Kind mit Shunt sich erbricht, m├╝ssten alle Alarmlampen angehen, sagte der Notarzt.

Bei der Alarmierung der Rettungskr├Ąfte gab es dem Vorsitzenden Richter zufolge mehrere Probleme. So hing die Mutter zun├Ąchst in der Warteschleife, dann verfuhr sich der Wagen mit dem Notarzt, dann soll dieser zun├Ąchst den falschen Behandlungskoffer genommen haben.

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