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Forschungszentrum Cern: Neuer Meilenstein bei der Erforschung des Higgs-Bosons

Forschungszentrum Cern  

Neuer Meilenstein bei der Erforschung des Higgs-Bosons

28.08.2018, 16:37 Uhr | dpa

Forschungszentrum Cern: Neuer Meilenstein bei der Erforschung des Higgs-Bosons. Das Higgs-Boson, das für die Masse anderer Elementarteilchen zuständig ist, war 2012 am Cern nachgewiesen worden.

Das Higgs-Boson, das für die Masse anderer Elementarteilchen zuständig ist, war 2012 am Cern nachgewiesen worden. Foto: Cern. (Quelle: dpa)

Genf (dpa) - Vor sechs Jahren gelang Physikern in Genf mit dem Nachweis des seit Jahrzehnten gesuchten Higgs-Bosons eine Sensation - nun verkündeten sie einen neuen Meilenstein. Erstmals konnten sie den Zerfall eines Higgs-Bosons in zwei sogenannte Bottom-Quarks nachweisen.

"Diese Beobachtung ist ein Meilenstein in der Untersuchung des Higgs-Bosons", sagte Karl Jakobs, Leiter des "Atlas"-Experiments am Forschungszentrum Cern. Sie bestätigt nach Angaben des Cern das Standardmodell der Teilchenphysik. Quarks sind elementare Bauteile des Universums.

Neben dem "Atlas"- war auch das "CMS"-Projekt beteiligt, das ebenfalls am größten Teilchenbeschleuniger der Welt bei der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) in Genf angesiedelt ist.

Das Higgs-Boson, das für die Masse anderer Elementarteilchen zuständig ist, war 2012 am Cern nachgewiesen worden - fast 50 Jahre, nachdem der Physiker Peter Higgs es vorhergesagt hatte. Der Nachweis des Zerfalls in Bottom-Quarks, wie es das Standardmodell vorhersagt, stand aber noch aus.

Das Problem dabei ist, dass Bottom-Quarks auch auf anderen Wegen entstehen können. Den Zerfall des Higgs-Bosons von diesen "Hintergrundgeräuschen" zu trennen, sei dank der guten Performance des Beschleunigers und moderner Maschinenlerntechniken möglich gewesen, so "CMS"-Leiter Joel Butler.

Das Cern hat bereits den Grundstein für einen Ausbau der größten Forschungsmaschine der Welt gelegt. Ab 2025 sollen noch mehr Protonenkollisionen erzeugt werden, um die Grenzen der bislang bekannten Physik zu sprengen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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