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Berliner Todesfahrer soll in die Psychiatrie

Von t-online, yer, mtt, ASS

Aktualisiert am 10.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Berliner Innensenatorin: Die Amokfahrt war "die Tat einer psychisch beeinträchtigten Person". (Quelle: Reuters)
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Der Todesfahrer von Berlin soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft in der Psychiatrie untergebracht werden. Ein Richter soll darüber noch am Donnerstag entscheiden. Unterdessen sind die verletzten hessischen Schüler außer Lebensgefahr.

Der Todesfahrer vom Ku'damm soll in der Psychiatrie untergebracht werden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Berlin am Donnerstag während einer Pressekonferenz mit. Ein entsprechender Antrag werde vorbereitet, sagte Sprecher Sebastian Büchner. Ein Richter werde darüber noch am Donnerstag entscheiden.

Sebastian Büchner, Sprecher der Staatsanwaltschaft: Er hat sich am Donnerstag zu der Todesfahrt am Berliner Ku'damm geäußert.
Sebastian Büchner, Sprecher der Staatsanwaltschaft: Er hat sich am Donnerstag zu der Todesfahrt am Berliner Ku'damm geäußert. (Quelle: Wolfgang Kumm/dpa)

Weiterhin gebe es keine Anhaltspunkte für einen terroristischen Hintergrund der Tat, sagte der Sprecher weiter. Stattdessen hätten sich die Hinweise auf eine psychische Beeinträchtigung des Mannes als Tathintergrund erhärtet. Es spreche vieles dafür, dass der 29-Jährige an einer paranoiden Schizophrenie leide. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung seien Medikamente gefunden worden. Zudem habe er seine Ärzte von ihrer Schweigepflicht entbunden.

Berliner Staatsanwaltschaft: Fahrer könnte schuldunfähig sein

Der Staatsanwaltschaft zufolge werden die Taten rechtlich als Mord und versuchte Morde gewertet. Es sei wahrscheinlich, dass der Mann in schuldunfähigem Zustand gehandelt habe. Zudem betonte der Sprecher erneut, dass es kein Bekennerschreiben zu der Tat gebe. Im Wagen des Mannes waren nach der Tat zwei Plakate gefunden worden. Dass diese in Zusammenhang mit der Todesfahrt stünden, sei derzeit nicht ersichtlich.

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Der Fahrer sei in der Vergangenheit wegen vereinzelter Vorfälle der Bagatellkriminalität aufgefallen. Diese lägen jedoch schon Jahre zurück, so Büchner. So war im Jahr 2014 gegen den heute 29-Jährigen etwa eine Verwarnung wegen Diebstahls nach Jugendstrafrecht ausgesprochen worden.

Verletzte Schüler außer Lebensgefahr

Der 29-Jährige war bei dem Vorfall ebenfalls verletzt worden und musste im Krankenhaus versorgt werden. Er konnte die Klinik allerdings noch am Mittwoch wieder verlassen und wurde in Polizeigewahrsam übergeben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung am Donnerstag mitteilten. Es gebe noch keine Erkenntnisse, ob der Mann unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestanden habe.

Die hessischen Schüler, die bei dem Vorfall schwer verletzt worden waren, seien inzwischen wieder außer Lebensgefahr, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter. Ihr Lehrer schwebe jedoch weiterhin in Lebensgefahr.

Der Fahrer, ein 29-jähriger Deutsch-Armenier, war am Mittwochvormittag an der Gedächtniskirche über Gehwege des Ku'damms und der Tauentzienstraße gerast. Er fuhr in eine Gruppe von Schülern und Lehrern aus Hessen. Eine Lehrerin wurde getötet, etliche weitere Menschen wurden verletzt.

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Ein Kommentar von Antje Hildebrandt, Berlin

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