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Streit auf Erdbeerfeld – Verkäufer gibt Schuss ab

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 15.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Erbeeren in Schalen
Erdbeeren (Symbolbild): Die Polizei rückte zum Obstgut an, nachdem ein Schuss gefallen war. (Quelle: Sina Schuldt/Archiv/dpa-bilder)
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Eskalation auf dem Erdbeerhof: Es ist rammelvoll, die Nerven liegen blank. Als noch mehr Selbstpflücker auf den Parkplatz drängen, sieht ein Verkäufer rot. Er zückt eine Waffe und schießt.

Die Brandenburger Polizei ermittelt wegen eines Vorfalles am Rande eines Erdbeerfeldes – weil ein Erdbeerverkäufer einen Schuss abgegeben hat, um unliebsame Kunden aus Berlin loszuwerden.

Wie die "Märkische Allgemeine Zeitung" berichtet, spielte sich das Geschehen am Wochenende auf dem Gelände des Potsdamer Obstgutes Marquardt ab. Auf dem Erdbeerfeld können Selbstpflücker zur Tat schreiten. Das Obstgut wirbt im Netz: "Bringen Sie Ihre Kinder, Enkel, Verwandte oder Ihre Freunde mit!"

Am Sonntagmittag nahmen dieses Angebot aber offenbar mehr Menschen wahr, als auf das Feld und vor allem auf den angrenzenden Parkplatz passen. "Der Parkplatz war total voll, mehr als 40 Autos passen da nicht drauf", zitiert die "MAZ" den Chef des Obstgutes.

Autos aus Berlin kommen, Parkplatzstreit eskaliert

Gegen Mittag sei die Anlage so voll gewesen, dass man sie habe schließen müssen. "Da kamen ein paar Autos aus Berlin und wollten trotzdem rauf", berichtete Obstgut-Chef Lutz Kleinert laut "MAZ". Ein Mitarbeiter habe versucht, die Besucher zum nächsten Hofladen zu lotsen, von dort habe man sie dann abholen wollen, sobald wieder Platz gewesen wäre.

Das hätten die Berliner aber nicht gewollt. Stattdessen hätten sie die Einfahrt zum Gut und den Verkehr auf der Bundesstraße blockiert. Es sei laut geworden, und als die Berliner dann auch noch den Einlasser auf dem Parkplatz körperlich bedroht hätten, sei ein Erdbeerverkäufer dazu geeilt. Dieser habe eine Schreckschusswaffe gezogen und in die Luft geschossen, um sich Gehör zu verschaffen.

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"Es war sehr warm und die Stimmung hitzig"

In der Mitteilung der Polizei zum Vorfall wird der Verlauf allerdings ein bisschen anders geschildert: Dort ist keine Rede von einem friedlichen Abholangebot am nächsten Hofladen. Vielmehr heißt es, der Parkplatzmitarbeiter solle sofort losgebrüllt haben, als er die Berliner sah. Auch die angebliche körperliche Bedrohung durch die Berliner findet in der Meldung der Polizei keine Erwähnung.

"Die Schreckschusswaffe wurde samt aufgefundener Munition sichergestellt und Ermittlungen wegen Verstoß gegen das Waffengesetz und Bedrohung eingeleitet", schließt die Mitteilung der Polizei.

Diese Ermittlungen müssen nun zeigen, wer die Wahrheit sagt. Gutsleiter Kleinert wirbt um Verständnis und gelobt Besserung: "Es war sehr warm an dem Tag und die Stimmung hitzig", sagte er der "MAZ". "Das wird nicht wieder passieren." Im Übrigen sei die Waffe legal gewesen: Man verwende Schreckschusspistolen allerdings normalerweise nicht, um Menschen zu vertreiben, sondern um hungrige Krähen von den Erdbeeren fernzuhalten.

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Ein Kommentar von Yannick von Eisenhart Rothe, Potsdam
Polizei

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