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Hakenkreuzrätsel von Niederfinow ist gelöst

Von t-online, ahi

07.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Feld in Brandenburg (Symbolfoto): Ein Journalist entdeckte das Hakenkreuz bei einem Überflug.
Feld in Brandenburg (Symbolfoto): Ein Journalist entdeckte das Hakenkreuz bei einem Überflug. (Quelle: Daniel Lakomski/imago images)
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Das Hakenkreuz in Niederfinow wurde offenbar von einem Anwohner in die Wiese gemäht. Die Polizei ermittelt gegen einen 36-jährigen Mann.

Die Menschen im brandenburgischen Niederfinow reagierten geschockt, als das Foto aus ihrem 609-Seelen-Dorf auftauchte. Die Luftaufnahme zeigt ein 360 Quadratmeter großes Hakenkreuz, das jemand in eine Wiese gemalt hatte. Seither beschäftigte die Bewohner eine Frage: Wer macht so etwas?

Jetzt ist das Rätsel um das Hakenkreuz gelöst. Auf Anfrage von t-online bestätigte die Polizei im Landkreis Barnim, dass sie gegen einen Mann ermittele. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll es sich um den 36-jährigen Stefan B. handeln, der mit seinen Eltern in einem Haus auf dem Grundstück lebe.

Frust über steigende Benzinpreise

Ein Nachbar sagte t-online, B. sei frustriert von steigenden Lebensmittel-, Benzin- und Energiepreisen. Er habe das Hakenkreuz aus Protest gegen die Bundesregierung in die Wiese gemäht. In der Vergangenheit soll B. auch schon mal eine Reichskriegsflagge aus dem Fenster gehängt haben.

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Einen rechtsextremen Hintergrund habe der Mann aber nicht. Tatsächlich ist er laut "Bild" bislang nicht mit politisch motivierten Straftaten aufgefallen. Der Nachbar spricht von einem "Dumme-Jungen-Streich". Der allerdings könnte den 36-jährigen ins Gefängnis bringen. Auf die öffentliche Verwendung von Symbolen verfassungswidriger Organisationen stehen bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe.

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"Irgendjemand hat ihn verpfiffen"

Bei der Polizei in Barnim heißt es, der Mann habe zugegeben, dass er die Wiese gemäht habe. Ob er die Form des 19 mal 19 Meter großen Hakenkreuzes bewusst gewählt habe, werde jetzt von der Kriminalpolizei ermittelt.

Entdeckt worden war das verbotene Symbol von einem Reporter der "Bild", der den Ort in 650 Meter Höhe als Hobby-Pilot überflog. Ein Zufall sei das wohl nicht gewesen, vermutet der Nachbar von B.: "Irgendjemand hat den verpfiffen und der Bild den Tipp gegeben".

Abmähen unter Aufsicht der Polizei

Der Nachbar vermutet, B. habe selbst ein Foto aus der Luft machen lassen wollen, um damit vor seinen Freunden anzugeben. Der Polizei soll er gesagt haben, er habe das Hakenkreuz schon vor zwei Wochen in den Rasen geschnitten.

Inzwischen ist es wieder verschwunden. B. selbst habe den Rest der Wiese abgemäht, sagt der Nachbar gegenüber t-online. Offenbar nicht ganz freiwillig. Wie die "Bild" meldete, hat B. das Kennzeichen unter Aufsicht der Polizeibeamten unkenntlich gemacht.

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