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Berlin: Flughafen-Chef Lütke Daldrup räumt BER-Posten vorzeitig

Berliner Hauptstadtflughafen  

BER-Chef Lütke Daldrup räumt vorzeitig Posten

10.03.2021, 13:56 Uhr | dpa

Berlin: Flughafen-Chef Lütke Daldrup räumt BER-Posten vorzeitig. BER-Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup: Im September 2021 gibt er seinen Posten ab. (Quelle: imago images/Photopress Müller/Archivbild)

BER-Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup: Im September 2021 gibt er seinen Posten ab. (Quelle: Photopress Müller/Archivbild/imago images)

Neuer BER-Chef gesucht: Engelbert Lütke Daldrup, Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, räumt vorzeitig seinen Posten. Bis zum September müssen die Gesellschafter eine Nachfolge finden.

Der Chef des Berliner Hauptstadtflughafens, Engelbert Lütke Daldrup, wird zum September 2021 seinen Posten räumen. Das kündigte er in der "Berliner Morgenpost" an. "Meine Aufgaben sehe ich im Wesentlichen erfüllt", sagte er der Zeitung. Ein Flughafensprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den Wunsch des 64-Jährigen.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte den gelernten Stadtplaner vor vier Jahren als Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH durchgesetzt. Zuvor hatte Lütke Daldrup als Staatssekretär im Roten Rathaus Müllers Flughafenpolitik koordiniert.

Pannen und Kostenexplosion bei Flughafenbau 

Der Flughafen war nach neun Jahren Verspätung im vergangenen Jahr eröffnet worden. Der Bau des BER war geprägt von Planungsfehlern, technischen Problemen und Baumängeln. Sechs Mal wurde die Eröffnung verschoben. Die Kosten für den Bau und den Schallschutz der Anwohner verdreifachten sich auf rund sechs Milliarden Euro.

Wegen der Corona-Krise wird der BER wohl noch mehrere Jahre nicht ausgelastet sein. Die Flughafengesellschaft rechne erst im Jahr 2025 mit einer Erholung des Flugverkehrs auf Vorkrisenniveau, hatte Lütke Daldrup noch Ende Januar gesagt. Bis dahin werde der Staatsbetrieb weiter Geld von seinen Eigentümern benötigen, den Ländern Berlin und Brandenburg und dem Bund.

Den Angaben der "Berliner Morgenpost" zufolge wäre der Vertrag des BER-Chefs eigentlich bis 2022 gelaufen. Zu einer möglichen Nachfolge wollte er sich demnach nicht äußern. Das müssten die Gesellschafter entscheiden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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