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Berlin: Original-Manuskript von Mozart versteigert – für 130.000 Euro

Für sechsstellige Summe  

Original-Manuskript von Mozart versteigert

16.04.2021, 20:21 Uhr | dpa

Berlin: Original-Manuskript von Mozart versteigert – für 130.000 Euro. Mozartdenkmal im Wiener Burggarten: Ein Manuskript des Musikers ist versteigert worden. (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich/Symbolbild)

Mozartdenkmal im Wiener Burggarten: Ein Manuskript des Musikers ist versteigert worden. (Quelle: Arnulf Hettrich/Symbolbild/imago images)

Ein Berliner Auktionshaus hat Schriftstücke von Wolfgang Amadeus Mozart versteigert. Das Original-Manuskript soll der Fachwelt bisher unbekannt gewesen sein.

Ein Manuskript des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) ist in Berlin für 130.000 Euro versteigert worden. Das zweiseitige Original, das an einen privaten Bieter aus den USA ging, enthalte die vollständige erste Violinstimme für zwei Orchestertänze (Köchel-Verzeichnis 609 und 463) sowie drei Entwürfe für eines der wichtigsten Konzerte im Leben des Komponisten, wie das Auktionshaus J.A. Stargardt am Freitag mitteilte. Der Angebotspreis lag bei 140.000 Euro.

Ein Manuskript des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart: Das Schriftstück ist versteigert worden. (Quelle: Michael Kersten/J.A.Stargardt GmbH & Co. KG/obs)Ein Manuskript des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart: Das Schriftstück ist versteigert worden. (Quelle: Michael Kersten/J.A.Stargardt GmbH & Co. KG/obs)

Das Manuskript sei offenbar der Mozart-Forschung unbekannt gewesen, erklärte das Auktionshaus. Das Original liefere auch Informationen zur Planung eines der berühmtesten Konzerte Mozarts. Neben eigenhändigen Kritzeleien und Worten ("... und und und und ...") hatte sich Mozart Notizen für sein Wiener Konzert vom 23. März 1783 gemacht. Bei dem Auftritt im Burgtheater hatte Mozart unter anderem die Neufassung seiner "Haffner"-Sinfonie sowie sein Klavierkonzert in C-Dur KV 415 uraufgeführt. Auch das Klavierkonzert und Rondo in D-Dur standen auf dem Programm.

In einem Brief an seinen Vater Leopold am 29. März schrieb Mozart "das theater hätte ohnmöglich völler seyn können, und alle logen waren besezt. das liebste aber war mir, daß seine Mayestätt der kayser auch zugegen war, und wie vergnügt er war, und was für lauten beyfall er mir gab...".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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