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Schüler starten nach einem anstrengenden Jahr in die Ferien

Berlin  

Schüler starten nach einem anstrengenden Jahr in die Ferien

23.06.2021, 06:07 Uhr | dpa

Schüler starten nach einem anstrengenden Jahr in die Ferien. Sandra Scheeres (SPD) spricht im Abgeordnetenhaus

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) spricht im Abgeordnetenhaus. Foto: Annette Riedl/dpa (Quelle: dpa)

Berlins Schülerinnen und Schüler starten am Donnerstag in die Ferien. Zuvor hat es am letzten Schultag am Mittwoch für die meisten noch Schulzeugnisse gegeben. Die Abiturientinnen und Abiturienten hatten das bereits hinter sich. Für sie alle geht ein Schuljahr zu Ende, das wegen der Corona-Pandemie mit Zumutungen für sämtliche Beteiligten von den Lehrkräften bis zu den Eltern und in jedem Fall den Schülerinnen und Schülern verbunden gewesen ist.

Regelbetrieb mit täglichen Schulstunden im Klassenzimmer oder in anderen Unterrichtsräumen gab es für die rund 178.370 Kinder an den Grundschulen, die etwa 99.175 Schülerinnen und Schüler an Integrierten Sekundar- und an den Gemeinschaftsschulen oder für die gut 79.250 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten in Berlin erst seit Kurzem wieder. Zumindest ergab sich damit die Gelegenheit, Mitschülerinnen und Mitschüler wieder täglich zu sehen.

Denn monatelang mussten die Schüler mit dem Wechsel von sogenanntem Präsenzunterricht in der Schule und digitalem Lernen zu Hause leben. Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) ist entschlossen, dass es das so schnell nicht wieder geben soll.

Im neuen Schuljahr soll es mit Regelbetrieb weitergehen, also keinen Wechselunterricht mehr geben, außerdem gilt wieder Präsenzpflicht. Das heißt, die Schülerinnen und Schüler müssen in die Schule kommen, auch wenn sie oder ihre Eltern angesichts der Corona-Pandemie kein gutes Gefühl dabei haben sollten. Voraussetzung ist, dass die Pandemieentwicklung sich nicht umkehrt.

Die Grünen-Landesvorsitzende Nina Stahr sagte am Mittwoch, ein kräftezehrendes Schuljahr voller Belastungen und Einschränkungen gehe zu Ende. "Gerade Kinder und Familien leiden unter den Pandemie-Folgen ganz besonders, viele sind nach dem monatelangen Lockdown und Homeschooling erschöpft." Deshalb müsse alles getan werden, um das nächste Schuljahr besser zu gestalten. "Im letzten Sommer wurden die notwendigen Maßnahmen einfach verschlafen", kritisierte Stahr. "Das darf sich auf keinen Fall wiederholen."

Wer die Präsenzpflicht wieder einführe, müsse die Kinder auch entsprechend schützen. "Wir erwarten, dass alle Klassenzimmer mit Luftfiltern ausgestattet werden", so die Grünen-Politikerin. "Lüften allein wird nicht reichen: An heißen Sommertagen ist der Luftaustausch auch bei offenen Fenstern begrenzt und im Herbst bei Regen und Sturm auch keine praktikable Lösung."

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