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Berlin: Razzia gegen Clankriminalität – Aus dem Café in die Haft


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Aus dem Café in die Haft – Razzia gegen Clankriminalität

Von dpa
Aktualisiert am 10.07.2021Lesedauer: 1 Min.
Mehrere Polizisten patrouillieren in Berlin (Archivbild): Bei einer Kontrolle zur Bekämpfung der Clankriminalität in Berlin-Neukölln sind unter anderem in einem Café mehrere Haftbefehle vollstreckt worden.
Mehrere Polizisten patrouillieren in Berlin (Archivbild): Bei einer Kontrolle zur Bekämpfung der Clankriminalität in Berlin-Neukölln sind unter anderem in einem Café mehrere Haftbefehle vollstreckt worden. (Quelle: Olaf Wagner/imago-images-bilder)
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Am Freitag fand bis in die Nacht eine Polizeiaktion in Berlin-Neukölln statt. Knapp zwanzig Geschäfte und mehr als hundert Menschen wurden kontrolliert. Vier Haftbefehle wurden dabei vollstreckt.

Bei einer Kontrolle zur Bekämpfung der Clankriminalität in Berlin-Neukölln sind unter anderem in einem Café mehrere Haftbefehle vollstreckt worden. Zudem wurden zahlreiche Verstöße festgestellt, ein Friseurladen wurde dichtgemacht.

Von 9.00 Uhr bis Mitternacht kontrollierte die Polizei demnach am Freitag in Amtshilfe für die Bezirksämter Pankow und Neukölln 19 Geschäfte und 109 Menschen, wie es in einer Mitteilung vom Samstag hieß. Schwerpunkt waren demnach Lokale in der Hermannstraße, Silbersteinstraße, Karl-Marx-Straße, Flughafen- und Kirchhofstraße.

Friseur musste wegen Schwarzarbeit schließen

Vier Haftbefehle wurden vollstreckt. Drei der betroffenen Männer hielten sich in einem Café in der Karl-Marx-Straße auf. Sie hatten unter anderem noch offene Ersatzfreiheitsstrafen zu verbüßen. 50 Ordnungswidrigkeiten wegen gewerberechtlicher Verstöße notierten die Beamten. Ein Friseur in der Silbersteinstraße musste wegen diverser Gewerbeverstöße schließen, darunter Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung.

Von 10.00 bis 20.30 Uhr kontrollierte die Polizei auch intensiv den Straßenverkehr - mit Geschwindigkeitsmessungen, technischer Überprüfung von Autos und Bekämpfung von Drogendelikten. Von 957 Wagen waren demnach 96 zu schnell unterwegs. Die Beamten schrieben auch Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Fahrer unter Drogeneinfluss auf. Insgesamt waren 140 Polizisten im Einsatz, darunter auch Unterstützung von Zoll und Polizei aus Hamburg.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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