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Berlin: Dutzende Polizisten nach "Querdenker"-Demos verletzt


Dutzende Polizisten bei "Querdenker"-Demos verletzt

Von dpa
Aktualisiert am 02.08.2021Lesedauer: 1 Min.
Die Polizei steht auf einer Demo gegen die Corona-Maßnahmen trotz Demonstrationsverbot: Mehrere Dutzend Beamte wurden am Wochenende verletzt.Vergrößern des BildesDie Polizei steht auf einer Demo gegen die Corona-Maßnahmen trotz Demonstrationsverbot: Mehrere Dutzend Beamte wurden am Wochenende verletzt. (Quelle: Fabian Sommer/dpa-bilder)
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Nach dem Demo-Sonntag der "Querdenker" in Berlin ermittelt die Polizei gegen 500 Teilnehmer. Dutzende Beamte sind beim Einsatz verletzt worden – teilweise sogar schwer. Die Bilanz der Polizei.

Die Berliner Polizei hat nach den eigentlich verbotenen Versammlungen von Gegnern der Corona-Politik am Sonntag mindestens 503 Ermittlungsverfahren gegen Teilnehmer eingeleitet. In 59 Fällen werde wegen Widerstands und in 43 Fällen wegen tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt, teilte die Polizei am Montagabend mit. Weitere Anzeigen wurden demnach wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, Gefangenenbefreiung sowie Verstößen gegen das Versammlungsfreiheitsgesetz und die Berliner Infektionsschutzverordnung geschrieben.

Insgesamt hätten Einsatzkräfte knapp 1.000 Personen "in ihrer Freiheit beschränken oder sie festnehmen" müssen, hieß es in der Polizeibilanz weiter. Mehr als 60 Prozent von ihnen seien aus anderen Bundesländern nach Berlin gekommen. Teilnehmer unerlaubter Versammlungen hätten in verschiedenen Bezirken wiederholt Einsatzkräfte attackiert, aber auch Andersdenkende und mindestens ein Fernsehteam. Mehr als 60 Polizistinnen und Polizisten seien bei Einsätzen zum Teil schwer verletzt worden.

Trotz eines Verbots großer Demonstrationen waren am Sonntag mehrere Tausend Menschen durch die Hauptstadt gezogen. Sie versammelten sich immer wieder in Gruppen in verschiedenen Teilen der Stadt, mehrfach kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und Polizeikräften.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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