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Suchtprävention: Berliner Schüler sehen Kiffen als normal

Berlin  

Suchtprävention: Berliner Schüler sehen Kiffen als normal

03.08.2021, 15:41 Uhr | dpa

Suchtprävention: Berliner Schüler sehen Kiffen als normal. Tüten mit Hanfblatt

Zwei Tüten mit einem Aufdruck, der ein eines Hanfblatt zeigt, liegen in einem Park in Berlin auf dem Boden. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild (Quelle: dpa)

Berliner Schüler greifen nach wie vor gern zum Joint. Etwa ein Drittel (rund 31 Prozent) der befragten Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 20 Jahren habe schon mindestens einmal Cannabis konsumiert, teilte die Fachstelle für Suchtprävention am Dienstag mit. Die Fachstelle hat von Juni 2017 bis Mai 2021 rund 2260 Schüler befragt. Im Schnitt konsumierten die Jugendlichen erstmals im Alter von 14,4 Jahren Cannabis und waren damit zwei Jahre schneller als Altersgenossen im Bundesdurchschnitt.

Der Cannabiskonsum gelte weiterhin als "besorgniserregend normal". Die Risiken würden verharmlost, so die Fachstelle. Cannabis gilt gemeinhin als harmlos, kann aber bei Jugendlichen irreversible Schäden anrichten. Kerstin Jüngling, Leiterin der Fachstelle, sprach sich für eine Stärkung der Cannabisprävention aus. Auch angesichts der psychischen Folgeerscheinungen der Corona-Pandemie sei dies eine sinnvolle Investition in die Gesundheit junger Menschen.

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