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100-Tage-Programm der Grünen: Klimaschutz als Chefinnensache

Berlin  

100-Tage-Programm der Grünen: Klimaschutz als Chefinnensache

20.09.2021, 13:27 Uhr | dpa

100-Tage-Programm der Grünen: Klimaschutz als Chefinnensache. Bettina Jarasch

Bettina Jarasch (Bündnis 90/ Die Grünen), Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Berliner Grünen wollen im Fall eines Sieges bei der Abgeordnetenhauswahl den Klimaschutz von Anfang an zur Chefinnensache machen. Das kündigte Grünen-Spitzenkandidatin Bettina Jarasch am Montag an. Mit ihrem 100-Tage-Klimaschutz-Programm will sie unter anderem einem runden Tisch einrichten, um die Berufe, die für die Klimawende und energetische Sanierung gebraucht werden, attraktiver zu machen.

"Wir werden das alles nur schaffen gemeinsam mit der Berliner Wirtschaft und den Gewerkschaften", sagte Jarasch. Von Start-ups bis zur Industrie müsse die Hauptstadt transformiert und nachhaltig aufgestellt werden, um auch angesichts des Klimawandels Wohlstand und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern. Dazu will die Grünen-Spitzenkandidatin den bisherigen Steuerungskreis Industrie zu einem Steuerungskreis Transformation weiterentwickeln.

Rückenwind erhält sie dabei von der IG Metall. "Ich bin sehr froh, dass in diesem Programm adressiert wird, dass es nur gemeinsam gehen kann", sagte Jan Otto, der Erste Bevollmächtigte der Gewerkschaft in Berlin bei der Vorstellung des Programms. Transformation sei das größte Thema aktuell innerhalb der Gewerkschaft.

Zu den Plänen für die ersten 100 Tage zählt auch das regelmäßige Zusammenkommen des Senats als Klimakabinett. "Alle Ressorts müssen in ihrem Verantwortungsbereich konkret dazu beitragen. Wir werden unter meiner Leitung zusammenkommen und im Senat und in den Verwaltungen dafür sorgen, dass Klimaschutz tatsächlich Priorität hat", sagte Jarasch. Die Ressorts sollen dann regelmäßig ihre klimapolitische Agenda vortragen und über ihre Fortschritte Rechenschaft ablegen.

Die Grünen-Politikerin will außerdem die Stadtgesellschaft stärker miteinbeziehen. So soll ein Rat von Bürgerinnen und Bürgern zum Klimaschutz einberufen werden. "Dazu sollen auch Kinder und Jugendliche gehören, denn sie sollen mitentscheiden, wenn es um ihre Zukunft geht", sagte Jarasch.

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