Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Kampf gegen organisierte Kriminalität – Justiz rüstet auf

Von dpa
Aktualisiert am 13.10.2021Lesedauer: 1 Min.
"Landgericht Berlin" steht auf einem Schild (Symbolbild): Der Berliner Senat will den Kampf gegen organisierte Kriminalität verstärken.
"Landgericht Berlin" steht auf einem Schild (Symbolbild): Der Berliner Senat will den Kampf gegen organisierte Kriminalität verstärken. (Quelle: STPP/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

In Berlin bekommt das Landgericht bis zu fünf neue Große Strafkammern. Sie sollen bei der Bewältigung einer erwarteten Klagewelle unterstützen.

Der Berliner Senat will den Kampf gegen organisierte Kriminalität verstärken und dafür das Landgericht aufrüsten. Zeitnah solle es zur Bewältigung sogenannter Encrochat-Verfahren drei bis fünf zusätzliche Große Strafkammern erhalten, sagte der Sprecher der Justizverwaltung, Sebastian Brux, der "Berliner Morgenpost".

Am Gericht rechnet man demnach mit 400 zusätzlichen Anklagen auf Grundlage der Encrochat-Daten – das entspricht fast einer Verdoppelung des Jahrespensums.

Berlin: Gerichte brauchen mehr Personal

Die Kryptierungs-Software Encrochat wurde von der organisierten Kriminalität zur Abwicklung illegaler Geschäfte genutzt. Der Dienst galt wegen seiner aufwendigen Verschlüsselung als nicht zu knacken. Der Polizei in den Niederlanden und Frankreich gelang es dennoch im vergangenen Jahr, Millionen geheimer Daten abzuschöpfen. Dies führte zu zahlreichen Verhaftungen in ganz Europa.

Weitere Artikel

Mehrere Tage vermisst
Polizei findet 17-Jährige in Fürth wieder
Ein Polizeiwagen in der Nürnberger Fußgängerzone (Symbolbild): Die vermisste 17-Jährige ist wieder da.

Strecke bis 10 Uhr gesperrt
Lkw-Fahrer bei schwerem Unfall auf A4 bei Düren gestorben
Unfallaufnahme auf der A4: In der Nacht ist dort ein Lkw-Fahrer tödlich verunglückt.

Kreisligaspiel in Essen eskaliert
Schiedsrichter übel getreten – OB droht mit Konsequenzen
Fußballtor im Amateurfußball (Symbolfoto): Am Wochenende ist in Essen ein Schiedsrichter attackiert worden.


"Eine solche zusätzliche Belastung lässt sich nicht mit Bordmitteln erledigen", sagte der Präsident des Landgerichts Holger Matthiessen der Zeitung. Beim derzeitigen Personalbestand könnten die Verfahren, bei denen es sich meist um Haftsachen handelt, nicht mehr "in der gesetzlich vorgesehenen Frist von sechs Monaten verhandelt werden". In diesem Fall müssten die Angeklagten aus der Untersuchungshaft entlassen werden, erläuterte Matthiessen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Reizgasattacke in Berliner Club – elf Verletzte
Berliner MorgenpostKriminalität

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website